Das Sportprogramm wird aufgelockert durch zwei Showeinlagen der Gruppe „Maskarade“ aus Neukirch unter der Leitung von Frau Lührs-Hofer.
Vom Technischen Delegierten Hartmut Kimmerle, Vertreter der UCI, wurden zehn Mannschaften aus sechs Nationen nach Ailingen eingeladen. Zuerst war die Auftaktveranstaltung in St. Pölten in Österreich terminiert. Aus organisatorischen und finanziellen Gründen gab St. Pölten die Veranstaltung an die UCI, den Radsportweltverband, zurück und dieser bat den RVI Ailingen, diese Auftaktveranstaltung zu übernehmen.
In den zurückliegenden vier Turnieren in Ailingen gab es noch nie einen deutschen Sieg. Dies soll sich in diesem Jahr ändern. Die deutschen Vertreter sind: Gärtringen mit Mathias König und Uwe Berner sowie Ginsheim (Marco Rossmann/Roman Müller) und der RVI Ailingen mit Marco und Sven Braunger. Das Ausrichterteam geht mit einer Wildcard an den Start. Sven und Marko Braunger sind krasse Außenseiter am Samstag. Sie spielen erst seit sechs Monaten zusammen, und sie sind zudem nicht in der Lage, ein regelmäßiges Training durchzuführen, weil Marco Braunger im Schichtbetrieb arbeitet. Dennoch wollen sie alles daransetzen, ein achtbarer Gegner zu sein. Mit Dietmar Schneider aus Höchst (Österreich) und Sven Braunger sind zwei Spieler am Start, die bisher alle Turniere in Ailingen bestritten haben. Der Turniersieger von Ailingen kann sich gleich das Führungstrikot überstreifen lassen, also ein besonderer Anreiz.
Der zweifache deutsche Pokalsieger und Vizeweltmeister von 2009, Gärtringen, trifft in seiner Vorrundengruppe auf den Weltmeister von 2008, das tschechische Team aus Sitavka, den Schweizer Pokalsieger von 2009 und Zweiten 2010, Oftringen, und den zweifachen Europacup-Sieger der Junioren, Höchst III, sowie auf den belgischen Vizemeister aus Beringen. Der Papierform nach ist das für Gärtringen eine machbare Gruppe, um als einer der beiden besten Mannschaften ins Halbfinale vorzudringen.
Schwerer wird es für Ginsheim. Die Spiele gegen Bukarest und Ailingen sollten sie für sich entscheiden können. Schwer wird es gegen den Gesamt-Worldcup-Sieger von 2007 und 2009, sowie Schweizer Pokalsieger 2010, das Team aus Altdorf (Schweiz). Ein Favorit auf den Worldcup-Sieg ist Höchst II, derzeit Tabellenführer in der österreichischen Staatsliga.
Die 20 Gruppenspiele beginnen in der Schulsporthalle Ailingen um 12 Uhr, und es sind hier schon spannende Begegnungen zu erwarten. Schön wäre es für die Abendveranstaltung ab 19 Uhr, wenn sich das Ailinger Team dafür qualifizieren könnte. Als krasser Außenseiter ist es frei von jedem Druck und kann unbeschwert aufspielen. Vielleicht gelingt es, einem der Großen ein Bein zu stellen, dazu wird aber die Unterstützung eines möglichst zahlreichen Publikums benötigt.
