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Der SV Oberzell hat die erste Woche seiner Wintervorbereitung absolviert, Trainer Achim Pfuderer ist guter Dinge

Seit einer knappen Woche befindet sich der SV Oberzell wieder im Trainingsbetrieb und absolvierte bereits ein Testspiel gegen den Bezirksligisten FG Wilhelmsdorf/Riedhausen/Zussdorf, das mit 0:2 auf heimischen Platz verloren ging. „Die erste Halbzeit war besser“, berichtete Oberzell-Trainer Achim Pfuderer. Seine Mannschaft habe in den ersten 45 Minuten „gut nach hinten gearbeitet“ und sich vorn Chancen erspielt, diese jedoch nicht genutzt. Nachdem der SVO-Trainer zum Beginn der zweiten 45 Minuten ordentlich durchwechselte, um möglichst vielen Akteuren Spielpraxis zu geben, litt die Spielqualität der Gastgeber nicht nur wegen des schneebedeckten Kunstrasens. „Das ist natürlich unbefriedigend“, bewertete Achim Pfuderer den 0:2-Endstand.

Bezüglich des Kaders des SV Oberzell gibt es einige Veränderungen. Stammspieler Viktor Hartwig zog es zurück zu seinem Heimatverein SG Baienfurt und auch Patrick Fähnrich verließ den SVO, vermutlich in Richtung seines vorherigen Vereins FV Biberach.

Dafür meldete sich Fabio Maucher zurück und auch der für den Oberzeller Defensivverbund immens wichtige Giovanni Paris scheint seine Rückenverletzung überstanden zu haben und absolvierte bereits eine Halbzeit gegen die FG. Wie wichtig Paris für die SVO-Viererkette ist, zeigte sich nach seiner Verletzung: Die Ravensburger Vorstädter wirkten defensiv deutlich unsortierter und fingen sich in den verbliebenen Spielen vor der Winterpause mehr Gegentore ein, als im gesamten bisherigen Saisonverlauf. Zusätzliche Stabilität in die Abwehr der Oberschwaben könnte auch Marius Dreher bringen. Der 29-Jährige hat sich beruflich verändert und wechselte deshalb vom Oberligisten Villingen zum SV Oberzell. „Wir sind froh, dass wir so einen Spieler holen konnten“, freut sich Achim Pfuderer über seinen neuen „Defensivallrounder“ wie er Dreher bezeichnet.

Was den freien Platz auf der rechten Außenbahn betrifft, den zuvor Viktor Hartwig innehatte, setzt Achim Pfuderer auf das Wettbewerbsprinzip: „Diese Position ist frei. Ich warte darauf, dass sich ein Spieler da nicht nur anbietet, sondern sich aufdrängt.“ Hinsichtlich der Torwartposition gibt es nichts Neues zu vermelden. Julian Krelowetz bleibt vorerst nicht nur die Nummer 1 sondern auch der einzige Keeper. Für den Fall, dass sich Krelowetz während eines Spiels verletzten sollte, müsste also ein Feldspieler das Tor hüten. Trotzdem ist Achim Pfuderer nach wie vor guter Dinge und zieht ein positives Fazit. Er macht aber auch klar, dass der momentane achte Rang nicht der Anspruch des SVO sein kann: „Wir wollen mehr erreichen. Wir brauchen einen guten Start und dann möglichst eine Serie“, meint Oberzells Coach.

Dass die Oberschwaben das Potenzial haben, vielleicht sogar noch eine Aufholjagd in Richtung des zweiten Tabellenplatzes zu starten, haben sie in der bisherigen Spielzeit bereits bewiesen.

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