Auch die Kameradschaft mit den anderen Teams ist toll, egal ob man verliert oder gewinnt. Kraft und Erfahrung machen die Mischung aus. Es gibt daher nur selten ganz junge Athleten an der Weltspitze. Die meisten Spitzenradballer sind schon seit Jahren ein Team.
Wie oft trainiert ein Spitzenteam?
Die richtig guten Mannschaften trainieren drei- bis viermal die Woche. Viele machen zusätzlich Krafttraining.
Sind sie zufrieden mit dem Turnierverlauf?
Ja, wir sind in keinem Spiel wirklich untergegangen und konnten immer mithalten. Wir hatten aber noch einige Schwächen in der Abstimmung, da wir erst seit einem halben Jahr zusammenspielen.
Was war anders als bei ihrer Teilnahme am Weltcup 2004?
Ich habe eigentlich schon vor einem Jahr mit dem Radball aufgehört und bin nur eingesprungen. Manuel Maier, der mit Marco zusammen das neue erste Ailinger Herrenteam bilden sollte, musste wegen seines Studiums leider aufhören. Marco und ich spielen grundsätzlich beide lieber über die linke Seite. Deshalb war bei uns der Abschluss das größte Problem, da ich auf der rechten Seite einfach nicht so gefährlich bin.
Wes bedeutet es für Sie, ein solches Turnier vor heimischer Kulisse?
Wir sind stolz darauf, eine solche Chance bekommen zu haben und damit Werbung für den Radsport machen zu können. Im Gegensatz zu vielen anderen Teams lieben wir es, zu Hause zu spielen. Wir nehmen die Stimmung, die das Publikum macht, gerne mit.
Was sind Ihre sportlichen Ziele und wie geht es mit Ihnen weiter?
Wenn möglich, wollen wir den Klassenerhalt in der 1. Liga schaffen, auch wenn die Ausgangssituation im Moment nicht gut ist. Meine Laufbahn hatte ich ja eigentlich schon beendet, und kommt Manuel Maier zurück, werde ich definitiv aufhören.
