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Regionalsport SeeOst „Sie werden ihr Bestes geben“

10.04.2010
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Heute steht die Schulsporthalle in Ailingen ganz im Zeichen der Radballer. Von 11.45 Uhr mit dem Einmarsch der zehn Mannschaften bis zum Endspiel um 21.20 Uhr dreht sich alles um das Spiel mit dem bunten Ball.

Das Bundesligateam des RVI Ailingen mit Sven und Marco Braunger ist im Pool der Weltmeister (Sitavka aus Tschechien), Vize-Weltmeister (Gärtringen) oder Gesamt-World-Cup-Sieger 2007 und 2009 aus Altdorf (Schweiz) Außenseiter der Auftaktveranstaltung in der Schulsporthalle. RVI-Vorstand Wolfgang Jauch im SÜDKURIER-Interview.

Herr Jauch, der RVI ist als Ersatz in die Bresche gesprungen. Wie lange hatten Sie denn Zeit zur Organisation?

Normalerweise hat ein Veranstalter mehr Zeit, aber weil wir für St. Pölten eingesprungen sind, waren es sechs Monate.

Das heißt, der RVI Ailingen hat ein eingespieltes Organisationsteam?

Wir haben schon vier Weltcups veranstaltet. 2004 zum Beispiel sogar das Finale.

Das ist schon eine Weile her, sind in Ihrem Team immer noch die gleichen Leute tätig?

Obwohl das Finale ja schon sechs Jahre zurückliegt, engagieren sich immer noch die gleichen Leute. Sowie Josef Eberle und Günter Braunger ihr Ja-Wort gegeben hatten, habe ich der UCI zugesagt, dass der RVI Ailingen die Veranstaltung übernimmt. Und weil es in der Schulsporthalle zum Beispiel keine Tische gibt, werden die aus der Rotachhalle geholt. Die Tribüne bekommen wir von der Stadt, die wird aus der ZF-Arena geliefert. Da hilft die Ortsverwaltung großzügig. Die Veranstaltung ist natürlich für den Verein eine enorme Belastung. Die UCI verlangt als Ausrichtergebühr erst einmal 2250 Schweizer Franken. Dazu kommen Verpflegung und Unterkunft für die Funktionäre und Mannschaften, und Ehrenpreise überreichen wir natürlich auch. Insgesamt belaufen sich die Kosten so auf 5000 Euro. Finanziert wird das zum einen aus dem Anzeigenverkauf im Programmheft, die ZF, unser treuer Partner, unterstützt uns ebenfalls, sowie die Ailinger Geschäfte und vor allem auch die Stadt Friedrichshafen. Der Gewinn aus der Veranstaltung geht ausschließlich an die Jugend des RVI Ailingen.

Ist die Teilnahme am Wettbewerb der Weltbesten nicht eine Belastung für das Ausrichterteam?

Grundsätzlich ist das erst einmal eine Ehre. Der Ausrichter hat das Recht, mit einer Wildcard an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Egal ob Oberliga oder wie wir mit einem Bundesligateam. Sportlich wird das sicher eine schwere Aufgabe für Sven und Marco Braunger. Sie harmonieren sehr gut miteinander. Aber Marco arbeitet Schicht und das beeinträchtigt das Training natürlich. Sven war schon 2004 dabei und damals wurde der RVI Vierter. Die Mannschaft aber wird ihr Bestes geben. Es wäre eine positive Überraschung, wenn sie sich für das Fiale qualifizieren könnte. Dazu müsste sie aber einem Großen ein Bein stellen, zumindest ein Remis erreichen. Das werden sie auf alle Fälle versuchen. Vielleicht gelingt es ja mit der Unterstützung des Publikums, unseres dritten Mannes.

Fragen: Hermann Hummler

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