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Regionalsport SeeOst „Einfach wieder Fußball spielen“

03.09.2010
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Fußball-Bezirksliga: FC Isny – SG Baienfurt (Sonntag, 15 Uhr). – Mit dem neuen Trainer Orhan Tarhan will Landesligaabsteiger FC Isny einen Sieg gegen die zuletzt schwächelnden Baienfurter einfahren.

„Die Mannschaft hat Qualität und ist willig, etwas zu erreichen“, erzählt der neue FC-Coach. Den direkten Wiederaufstieg hat Tarhan nicht vor Augen. „Ich glaube zwar, dass wir eine gute Rolle in der Bezirksliga spielen können und uns oben in der Tabelle einordnen, allerdings ist die Landesliga bei uns kein Thema“, so der FC-Trainer. „Die Mannschaft ist sehr jung. Es wäre Unsinn großen Druck auf sie auszuüben.“ Nach der 1:4-Niederlage in Tettnang sieht der neue Trainer optimistisch auf die kommende Aufgabe: „Wir haben eigentlich gut gespielt, nur die ersten zehn Minuten nach der Halbzeit total verschlafen. Das darf halt normalerweise nicht passieren.“

SV Amtzell – SG Fischbach/Schnetzenhausen (Sonntag, 15 Uhr). – Toll für die Moral der gebeutelten SG Fischbach/Schnetzenhausen war der Punkt gegen Kehlen. Keine Frage. Und wenn es der Mannschaft von Trainer Stefan Krause am Sonntag gelingt, beim starken Aufsteiger die „Eier sich nicht selbst ins Netz zu legen, blödsinnige Fehler zu vermeiden“ (Pressesprecher Thomas Brugger), dann wird auch im Allgäu etwas Zählbares herausspringen.

SV Kehlen – FC Dostluk Friedrichshafen (Sonntag, 15 Uhr). – Die ersten Minuten am Mittwochabend in Schnetzenhausen ein wenig gepennt, „dann hat die Partie seinen Lauf genommen“, rekapituliert Steve Reger das Auf und Ab beim 3:3. Dass das 1:3 noch vor der Pause egalisiert war, übertraf zwar alle Erwartung des Kehlener Coaches. „Mit jedem Angriff, der auf uns zurollte“, gibt er aber freimütig zu, „habe ich mich gefragt, ob es gerecht ist, so positiv denken.“ Am Ende war Reger mit dem Remis zufrieden. Gegen Dostluk soll und muss wieder mehr herausspringen. Ob das Vorhaben gelingt, wird aus Regers Sicht nicht unmaßgeblich davon abhängen, ob seine Mannen hellwach sind, Dostluk ist bekannt für starke Starts. Gelingt das, wird es kein Wechselbad der Gefühle für den Kehlener Trainer geben.

SG Argental – FC Wangen II (Sonntag, 15 Uhr). – „Der FC steht mit dem Rücken zur Wand und muss bei uns gewinnen“, weiß Siegfried Hellmann. Nach der 1:3-Niederlage beim FC Dostluk Friedrichshafen steht eine klare Marschrichtung an: „Wir müssen einfach wieder Fußball spielen“, fordert der Trainer der SG Argental. „Wir sind nicht mit dem Platz klar gekommen, und der Gegner war einfach stärker.“ Gegen die Verbandsligareserve des FC Wangen will die Hellmann-Elf nun wieder erfolgreich agieren. „Wir müssen, gezwungenermaßen“, meint Hellmann. „Mit Wangen und Leutkirch kommen jetzt zwei Gegner, die unten drin stehen. Danach folgen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte, gegen die wir uns sicher sehr schwer tun werden. Daher sollten wir an diesem Wochenende gewinnen.“

SV Seibranz – FC Leutkirch (Samstag, 17 Uhr). – Besser könnte die Ausgangslage für den SV Seibranz vor dem Lokalderby nicht sein. Seit vier Spieltagen ist die Elf von Wolfgang Jäger ohne Punktverlust, gewann beide bisherigen Heimspiele. Auf der anderen Seite sind die Gäste ohne einen Sieg in die neue Bezirksligarunde gestartet. Nach drei Unentschieden folgte vergangenes Wochenende eine unglückliche 0:2-Heimniederlage gegen Aufsteiger TSV Eschach. Es scheint, als ob die Elf von Markus Giuliani noch nicht richtig in die Saison gestartet wäre. Momentan platzieren sich die Leutkircher in der Abstiegszone und müssen dringend punkten, um nicht schon früh hinten drin zu hängen. Ein Sieg in Seibranz wäre gut, allerdings geht der FC als klarer Außenseiter in die Partie.

TSG Bad Wurzach – SV Oberteuringen (Sonntag, 15 Uhr). – „Es ist nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe“, erklärt Andreas Maier, Trainer der TSG Bad Wurzach, der in dieser Woche aus seinem Urlaub zurückgekehrt ist. Während seiner Abwesenheit holte seine Mannschaft nur drei Punkte aus vier Spielen. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht schon früh hinten reinrutschen“, meint der TSG-Trainer. Obwohl sein Team bisher in zwei Partien in Führung gelegen war, reichte es am Ende nur zu einem Unentschieden. Am vierten Spieltag verlor die TSG unglücklich in Kisslegg. „Trotz guter Leistungen wirkte meine Mannschaft bisher ziemlich unsicher“, ließ sich Maier berichten. Dies gilt es nun zu beheben. „Es wäre natürlich sehr wichtig, wenn wir bereits am Wochenende einen Befreiungsschlag landen und gegen den SVO gewinnen könnten.“

SG Kisslegg – SV Kressbronn (Samstag, 17 Uhr). – Die SG Kisslegg feierte einen Auftakt nach Maß in diese Runde. Nach fünf Spieltagen ist die Elf von Ewald Schmid weiterhin ungeschlagen und kann beruhigt in die Partie gegen den SV Kressbronn gehen. Ziel der Hausherren ist ein Sieg gegen die Gäste vom Bodensee. Der SV Kressbronn erlebte zuletzt ein Wechselbad der Gefühle: Während alle drei Heimspiele gewonnen wurden, musste die Elf von Jürgen Kopfsguter auf fremdem Terrain bisher zwei Niederlagen verkraften. Daher ist auch bei den Kressbronnern ein Sieg eingeplant. Die Favoritenrolle spielt allerdings die SG Kisslegg, die bisher die konstanteren Leistungen erbringen konnte.

TSV Eschach ist spielfrei.

Regionalsport Bodensee Ost
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