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Regionalsport SeeWest So ein Tag?

09.02.2012


Im Rahmen der Regionalsport-Serie „So ein Tag…“ erzählen aktive oder ehemalige Sportler in loser Folge von dem einen besonderen Tag in ihrer Karriere. Heute: Henry Rinklin.

Er wurde in Teningen im Kaiserstuhl geboren, wuchs im Hegau auf – und kam 1971 auf einem kuriosen Weg zum Radsport. Rinklin lief schon als Zwölfjähriger mit seinem Vater regelmäßig eine Sieben-Kilometer-Runde, hatte also eine gute Kondition. Einer seiner Mitschüler hatte bereits 40 Radrennen in einer Saison gewonnen und mit dem Rennrad auf dem Pausenhof vor den Mädels angegeben. „Ich habe gesagt: Dich Penner hänge ich mit meinem Karstadt-Rad ab“, erinnert sich Rinklin. Also fuhren die beiden ein Rennen. „Schnell hatte ich den Aufschneider abgehängt. Aber wir sind heute noch Freunde“, sagt Rinklin und lacht. Am Abend überzeugte er seinen Vater vom eigenen Potenzial und war fortan Rennfahrer. 1975 hörte er mit der Schule auf, um sich ganz auf den Radsport zu konzentrieren. 1988 beendete eine Verletzung Rinklins Karriere. Inzwischen fährt der 54-Jährige, der seit 2000 bei den Technischen Betrieben der Start Konstanz arbeitet, nur noch in der Freizeit Rad. Ehrenamtlich ist er seinem Sport aber immer noch verbunden: 2005 und 2006 organisierte der Sportliche Leiter der RIG Hegau-Bodensee den Stopp der Deutschlandtour in Singen. (fei)

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