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Die Liaison zwischen dem SC Pfullendorf und Trainer Kristijan Djordjevic war von Anfang an ein Missverständnis. Vielleicht war die Verpflichtung des ehemaligen Bundesliga-Profis aber auch den Querelen geschuldet, die es beim Regionalligisten nach dem Rückzug der Führungsspitze um die Macher Krane/Walk/Vobiller gegeben hat.

Bei der Besetzung des SCP-Trainerpostens wurde nach dem Abgang von Helgi Kolvidsson kein Nachfolger gefunden, dessen Profil zum „neuen“ SC Pfullendorf gepasst hätte. Die Zeiten, in denen ein Michael Feichtenbeiner einen Torjäger wie Eric Agyemang davonjagen und die Lücke zügig auf dem Transfermarkt schließen konnte, sind definitiv vorbei im finanzschwachen Linzgau. Der neue Trainer muss Geduld mit den vorwiegend jungen Spielern aufbringen, sie an die Regionalliga heranführen, um die Weichen für eine Zukunft unterhalb des hochbezahlten Fußballs zu stellen. Daran ist Djordjevic gescheitert. „Der Klub muss seine Vorstellungen und seine Linie haben, ein Trainer muss sich darin einordnen können.“ Das sagte Huub Stevens vor wenigen Tagen bei seinem Amtsantritt auf Schalke. Auch für den SC Pfullendorf wäre das jetzt ein gutes Motto bei der Trainersuche.

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