Mein

Regionalsport SeeWest Zwei Teams, die Tore garantieren

03.09.2010
Artikel drucken


Fußball-Landesliga: SV Bermatingen – SG Dettingen/Dingelsdorf (Samstag, 15.30 Uhr). – Eines darf man wohl schon prognostizieren, wenn am Samstag der Aufsteiger SV Bermatingen die SG Dettingen/Dingelsdorf begrüßt: Eine langweilige Nullnummer wird es vermutlich nicht.

Das fängt schon bei den Gastgebern mit einem Kuriosum an, denn der SVB stellt nach vier Spielen nicht nur die beste Sturmreihe (12 Treffer), sondern auch die durchlässigste Abwehr (10 Gegentore) der Landesliga. Das bedeutete rein statistisch, dass der Aufsteiger im Durchschnitt pro Spiel drei Treffer erzielte, aber auch 2,5 Tore erhielt. Die Zuschauer dürfte es freuen, sahen sie doch bei den vier Spielen des SV Bermatingen sage und schreibe 22 Tore. Für einen Aufsteiger, zudem der „Last-Minute-Aufsteiger“, der sich erst über die Aufstiegsspiele qualifizierte, kann sich die Bilanz mit zwei Siegen sehen lassen, zumal der SVB aktuell der beste der drei Liganeulinge ist.

Doch zurück zur Statistik und den Toren. Den zweitbesten Sturm der Liga stellt momentan die SG Dettingen/Dingelsdorf mit zehn Treffern – die Hälfte davon erzielte der junge Timo Traber -, doch auch hier wird die Bilanz etwas getrübt durch sieben Gegentore. Doch trotz dieser Gegentreffer hatte die Elf von Spielertrainer Thomas Peschel mit drei Siegen in Serie einen optimalen Start hingelegt, ehe am Mittwoch der SV Denkingen zu Gast war.

Zwar musste die Peschel-Elf bei zwei der drei Siege jeweils mehrfach einem Rückstand nachlaufen, doch am Ende durfte man sich dann doch über drei Punkte freuen. Und fast hätte das auch gegen Denkingen geklappt. Ein früher 0:2-Rückstand wurde in eine 3:2-Führung umgebogen, doch diesmal blieb das Happyend aus, denn den Gästen gelang in der Schlussphase der nicht unverdiente Ausgleich.

Immerhin bleibt die SG damit weiter ungeschlagen. Und das, obwohl Peschel urlaubs- und verletzungsbedingt personell noch deutlich von der bestmöglichen Konstellation entfernt ist. „Meine Mannschaft kann noch nicht 90 Minuten konzentriert spielen“, zieht der SG-Spielertrainer seine Schlüsse aus den bisherigen Spielen und fährt fort: „Es ist aber auch sehr gut, wie die Mannschaft immer wieder nach Rückstand zurückkommt.“ Seine Elf ist in der Lage, ein hohes Tempo zu gehen, sich viele Chancen zu erarbeiten, lässt aber vor dem eigenen Tor zu viel zu. Dennoch bilanziert Peschel: „Wir sind froh, dass wir da vorne dabei sind. Zehn Punkte aus vier Spielen sind ja eine sehr gute Bilanz.“

Nun geht es für die SG beim Aufsteiger im Linzgau darum, die weiße Weste zu behalten. Allerdings ließ der Gastgeber, der ebenso wie die SG am Mittwoch im Einsatz war, mit einem 4:0-Sieg beim SV Worblingen aufhorchen.

Regionalsport Bodensee West
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung