Durch den unermüdlichen Einsatz der Rutschkommandos hielt die Piste bis zum Ende des Rennens.
Mit der Startnummer 15 ging Renz als Letzter der Spitzengruppe ins Rennen. Der glänzende erste Durchgang hätte ihn an die Führung gebracht, wenn nicht ein schwerer Fehler am Übergang zum letzten Steilhang einen kräftigen Umweg und damit einen gehörigen Zeitverlust zur Folge gehabt hätte. So musste er sich mit dem fünften Platz nach Lauf eins begnügen. Der Abstand zum Führenden betrug 1,5 Sekunden, eine kaum aufzuholende Zeitspanne.
Im zweiten Durchgang zeigte Fabio Renz dann mentale Stärke und schob sich mit einem guten zweiten Lauf unerwartet doch noch aufs Podest. Nach dem Rennen sagte er aber selbstkritisch: „ Es wäre auch im zweiten Lauf noch mehr drin gewesen.“
In der FIS-Wertung bedeutete dieses Ergebnis die Bronzemedaille. In der Wertung der bayerischen Juniorenmeisterschaft war es Rang zwei und damit der Vizemeistertitel. Der Meistertitel ging an den um ein Jahr älteren Sebastian Haushofer, der bereits im Europacup starten darf.
Ganz besonders freute sich Fabio Renz, als er bei der Siegerehrung die Medaille von Doppel-Olympiasieger Markus Wasmeier erhielt, der erst wenige Tage zuvor aus Vancouver nach Deutschland zurückgekehrt war.
