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Thai-Boxen: Vom Bart gestoppt

05.06.2009
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Thai-Boxen: Der Thai-Box Club Singen räumte mit zweimal Gold und einmal Bronze bei der deutschen Meisterschaft im Thai-Boxen in Herne kräftig ab. Der 18-jährige Mohesen Moradian, Europameister im chinesischen Sanda-Boxen und zweifacher Deutscher Juniorenmeister im Thai-Boxen, demonstrierte eindrucksvoll, dass er auch bei den Senioren die Nummer eins in Deutschland ist und erkämpfte sich in der 60-kg-Klasse den ersten Platz. Mit Timo Joos war ein weiterer Singener Top-Athlet am Start und erkämpfte sich ganz souverän den Deutschen Meistertitel in der Gewichtsklasse bis 57 kg. Auch Daniel Chahrour zeigte Spitzenleistungen. Er kämpfte sich ins Halbfinale, wurde dort aber durch eine knappe Punkteniederlage gestoppt und erreichte somit den hervorragenden dritten Platz in der Gewichtsklasse –67 kg.

Weniger erfreulich lief es für Valdet Gashi: Er wurde zu Beginn des Kampfes disqualifiziert – wegen seines Bartes. Dass Bärte im Thai-Boxen eigentlich nicht erlaubt sind, war ihm zwar bekannt, bis jetzt wurden Bartträger aber stillschweigend toleriert.

Viel Zeit, um sich von den Strapazen zu erholen, bleibt den Singener Kämpfern nicht: Erfolgstrainer Ralf Hasenohr bringt seine Athleten nicht nur im Thai-Boxen an die Spitze, er mischt auch in vielen anderen Vollkontakt-Kampfsportarten mit. So nimmt er mit seinen Schützlingen des Thai-Box Club Singen am kommenden Samstag an der deutschen Meisterschaft im K-1 und Kickboxen teil, und am Sonntag geht's in die Schweiz zu einem internationalen Sanda-Turnier. Am Wochenende darauf wird Valdet Gashi um den Deutschen Meistertitel im Thai-Boxen nach Profi-Regeln kämpfen – vermutlich ohne Bart. (sk)

Regionalsport Bodensee West
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