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Regionalsport SeeWest Singen schielt auf die Spitze

03.09.2010
Von (tb)
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FC Singen 04 – SC Hofstetten (Samstag, 15.30 Uhr, Hohentwielstadion). – Der Tabellendritte FC Singen 04 empfängt am Samstag den Aufsteiger SC Hofstetten im Hohentwielstadion.

Dem Gastverein aus 1800-Einwohnern-Ort im Schwarzwald gelang in den letzten beiden Jahren ein Durchmarsch von der Bezirksliga in die Verbandsliga, was gleichzeitig der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte ist. In der Verbandsliga ist der Neuling noch ohne Punkte. In den ersten drei Spielen unterlagen die Hofstetter dem FV Donaueschingen (0:1), dem VfR Hausen (1:3) sowie dem SV Oberachern (0:2), somit belegt die Mannschaft mit 1:6 Punkten den vorletzten Tabellenplatz.

Viel besser läuft es derzeit bei den Gastgebern, die mit etwas Glück an diesem Wochenende den ersten Rang erobern könnten. Punktgleich mit sieben Zählern bildet der FC Singen gemeinsam mit dem FC Bötzingen, dem SV Oberachern und dem FV Donaueschingen das Spitzenquartett. Dennoch warnt Singens Trainer Slobodan Maglov vor der kommenden Aufgabe. „Hofstetten ist nicht schlechter als unser letzter Gegner Schutterwald. Der SC hat eine kampfstarke Mannschaft mit einem super Stürmer, Fabian Herrmann. Das wird ein schweres Spiel.“ Zumal auf Singener Seite einige angeschlagene Spieler hinzukamen. Dragen Ovunka plagen Adduktorenprobleme, Muhamed Recica laboriert an einer Verhärtung im Oberschenkel und Christian Linke wird wegen einer Operation nicht zur Verfügung stehen. Dennoch ist der FC Singen Favorit, das weiß auch Maglov: „Wir spielen zuhause. Wenn wir uns im Vergleich zu den letzten Spielen steigern und unsere Chancen besser nutzen, sollte es machbar sein.“

SC Pfullendorf II – VfB Bühl (Sonntag, 15 Uhr, Käfigrasen). – Mit dem 2:2 in Radolfzell haben die Pfullendorfer „Fohlen“ schon ihren zweiten Auswärtszähler eingetütet, frankiert und auf dem Expressweg in den Oberen Linzgau gebracht. In den ersten drei Partien ungeschlagen – das ist doch schon was. Gut fürs Drehbuch wäre, sie könnten auch gegen die noch sieglosen Bühler ein weiteres Ausrufezeichen setzen – in Form eines zweiten Heimdreiers. Eine zugleich brisante Konstellation, da der technisch nicht minder beschlagene Gegner wegen seiner Robustheit zu den unbequemsten zählt.

Ein besonders wachsames Auge sei auf VfB-Goalgetter Christian Coratella zu richten. Den kopfballstarken Bühler Angreifer bezeichnet SCP-Assistenzcoach Hakan Karaosman als ein Phantom, das aus dem Nichts kommt und plötzlich zuschlägt. Gerade mit der Leistung seiner Innenverteidigung war Karaosman in Radolfzell überhaupt nicht einverstanden. „Wir leisten uns zu viele individuelle Fehler, da geht die Ordnung sehr schnell verloren“, will er im hinteren Bereich mehr Stabilität erwirken. Die eigene Offensive mit Marc Kuczkoswki, Sebastian Stark & Co. bereitet ihm keine Sorgen. Zudem könne wieder mit einigen Perspektivkräften gerechnet werden. Auch Timo Werne ist wieder im Trainingsbetrieb und böte alsbald eine Alternative im Angriffsspiel. Fehlen wird dagegen in den nächsten Wochen weiterhin Kapitän Max Witt, der an einem Muskelriss in der Schulter laboriert. (jüw)

FC Denzlingen – FC Radolfzell (Samstag, 15.30 Uhr). – Die Zufriedenheit bei Francisco Dominguez, Trainer des FC Radolfzell, war nach dem Remis gegen das Pfullendorfer F-Team nur oberflächlich, denn die Mettnauer hätten dieses Spiel durchaus auch gewinnen können. „Das 2:2 gegen den SCP war schon okay, aber so langsam müssen auch mal drei Punkte her“, haderte der Trainer ein wenig mit der verpassten Chance, kurz vor Schluss die Begegnung noch zu gewinnen.

Das Auswärtsspiel gegen den FC Denzlingen wird nicht einfacher für den Aufsteiger aus Radolfzell, fuhr der Gegner doch im letzten Spiel gegen den SV Kirchzarten den ersten Saisonsieg ein. „Ich habe die Denzlinger gegen Kirchzarten beobachtet. Ich denke, der Sieg war hochverdient, das wird nicht einfach“, so Dominguez. Druck aufbauen will bei den Mettnauern niemand, denn die Mannschaft steigert sich sichtlich von Spiel zu Spiel. Der besagte erste Saisonsieg käme gegen den FC Denzlingen zum richtigen Zeitpunkt. Die Situation im Radolfzeller Kader verbessert sich indessen so langsam. Nuradin Xani steigt diese Woche nach seinem Urlaub wieder ins Training ein und Marcell Schmidt ist auf dem Weg der Besserung.

Regionalsport Bodensee West
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