Damit steht dem Deutschen Meister, der am Samstag, 19.30 Uhr, bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen antritt, mit Georg Grozer vorerst nur noch ein etatmäßiger Diagonalspieler zur Verfügung. Im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Generali Haching am Mittwoch war Gontariu im dritten Satz beim Stand von 16:21 beim Anlauf zu einem Angriff plötzlich mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammengebrochen, humpelte vom Feld und musste ausgewechselt werden. Der Rumäne zog sich dabei eine Verletzung an der Fußsohle des linken Fußes zu. Mit diesem Fuß war er bereits Ende Oktober umgeknickt und musste danach mehrere Wochen pausieren. „Es tut mir sehr leid für Adi. Er war unwahrscheinlich gut in Schuss“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Der Junge hat einfach Pech und ich hoffe, dass das jetzt für den Rest seiner Karriere verbraucht ist.“
Das wiederum bedeutet für den VfB: Mit Georg Grozer steht dem Deutschen Meister vorerst nur noch ein etatmäßiger Diagonalspieler zur Verfügung. „Wir werden uns jetzt Gedanken machen, wie wir das auffangen. Wie, wird man früh genug sehen“, sagt Moculescu und fügt hinzu. „Ich hoffe nur, dass die Verletzungen jetzt bei uns ein Ende haben.“ (ckt)
