Frauen-Eishockey: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und schon jetzt verspricht der MLP-Nations-Cup vom 5. bis 9. Januar in der Ravensburger Eissporthalle wieder internationales Frauen-Eishockey vom Feinsten. „Dieses Turnier ist eine regelrechte Hausnummer, denn die Teams werden mit dem Besten anreisen, was die jeweiligen Nationen aufzubieten haben“, sagt der Teammanager der Deutschen Frauennationalmannschaft, Dieter Reinartz.
Vertreten sind neben Gastgeber Deutschland Russland, Finnland, die Schweiz, Schweden und das U-22-Team aus Kanada. Als Favoriten schätzt Reinartz erneut Kanada und Schweden ein. „Die Nordamerikanerinnen sind selbst mit ihrem U-22-Team im Weltranking auf Nummer drei einzuschätzen und Schweden ist hat schon seit Oktober den Kader komplett und entsprechend eingespielt“, erklärt er. Das deutsche Team geht als klarer Außenseiter ins Rennen. Durch den Abstieg aus der A-Division im Vorjahr sowie die verpasste Olympiaqualifikation rutschte man in der Weltrangliste auf Platz zehn ab.
Inzwischen wartet das DEB-Team überraschend schnell wieder mit positiven Nachrichten auf. „Der Deutsche Sport Bund hat von uns verlangt, einen neuen Anfang mit einem komplett verjüngten Team zu starten und hiermit konnten wir die ersten Achtungserfolge erzielen“, zeigt sich Bundestrainer Peter Kathan verhalten optimistisch. Vor wenigen Wochen konnte das DEB-Frauenteam ein Turnier in der Slowakei gewinnen und Siege gegen die Schweiz und die Gastgeberinnen feiern. Zu Einsätzen im deutschen Team könnten zwei Spielerinnen des EV Ravensburg kommen: Mandy Dibowski und Karina Port gelten als hoffnungsvolle Talente. (end)
