Bahnradsport: Der Elitefahrer Florian Schneider (RV Zürich) konnte es selbst kaum fassen. Mit der besseren Platzierung in der letzten Disziplin des Handicaprennens gewann er den fünften Lauf des WD-Dittus Bahn-Cup vor seinem punktgleichen Teamkollegen Roberto Caruso. Mit diesem Sieg übernahm er zudem das Trikot des Gesamtführenden, wiederum punktgleich vor Caruso und Lucas Fußnegger aus Schwenningen. Auch bei der Jugend entschied das letzte Rennen um den Tagessieg. Der Gesamtführende Domenic Weinstein (Donaueschingen) siegte punktgleich vor Nico Denz (Waldshut-Tiengen) und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung vor dem Singener Tobias Jäger weiter aus.
Henry Rinklin, Sportlicher Leiter der RIG Hegau, hatte den Fahrern ein Mammutprogramm vorgelegt. Fünf Disziplinen standen auf dem Programm. Bei den Junioren/Elitefahrern sah es in den ersten beiden Rennen, Ausscheidungsfahren und Punkterennen, ganz nach dem dritten Tagessieg für Caruso aus. Beide Rennen gewann er vor Schneider und Mario Wagner (Effretikon). Im Scratchrennen wendete sich das Blatt. Wagner und Christoph Schelle (VC Singen) setzten sich vom Feld ab. Während Wagner mit dem Rundengewinn vorzeitig als Sieger feststand, rettete Schelle noch um Reifenbreite den zweiten Platz. Im Temporennen ging Caruso auf Nummer sicher und holte in fast jeder Runde Punkte. Er siegte wieder vor Schneider und Wagner.
Mit zwei Punkten Vorsprung auf Schneider ging Caruso ins Handicaprennen. Gewinnen konnte dieses der bisherige Gesamtführende Fußnegger vor dem Tschechen Martin Skerik und Schneider. Für Caruso blieb Rang fünf hinter dem Singener Alexander Disch. Damit waren Schneider und Caruso punktgleich und Schneider siegte in der Tageswertung durch die bessere Platzierung im letzten Rennen.
Bei den Schülern-/Jugendfahrern erwischte der Gesamtführende Weinstein einen schlechten Start: Platz drei im Ausscheidungsrennen hinter Nico Denz und Tobias Jäger. Beim Punktefahren siegte Weinstein deutlich vor Denz und Jäger. Im Scratchrennen versuchte Weinstein ein ums andere Mal wegzufahren, doch Denz und Jäger passten auf. Im Zieleinlauf setzte sich Denz vor Jäger und Weinstein durch. Beim Temporennen siegte Weinstein vor Denz und Jäger.
Wie bei der Elite hatte Denz zwei Punkte Vorsprung auf Weinstein vor dem Handicaprennen. Für den Sieg musste er einen Platz hinter Weinstein ins Ziel kommen. Doch das Handicap war zu groß. Weinstein siegte vor Jäger und Denz. Damit ging der Tagessieg an Weinstein vor Denz.
