Thai-Boxen: Ralf Hasenohr, der Organisator des Europa-Cups, schaffte es, zahlreiche Weltmeister und Nationalmannschaftskämpfer aus über 20 Nationen nach Singen zu holen. Da beim Europa-Cup im Gegensatz zu einer Europa-Meisterschaft außereuropäische Nationen zugelassen sind, waren auch Länder wie Iran und Kanada am Start. Der Thai-Box Club Singen organisierte unter der Leitung von Ralf Hasenohr nun schon zum dritten Mal einen Europa-Cup. "Das hohe Niveau der Kämpfer vom vergangenen Jahr wurde dieses Mal noch bei weitem übertroffen", lautete das Fazit von Organisator Ralf Hasenohr.
Alle Singener Kämpfer starteten in der höchsten Leistungsklasse der A-Klasse. Trotz der sehr starken Konkurrenz aus dem Ausland konnte sich Hubert Romankiewicz vom Thai-Box Club Singen, mehrfacher Deutscher Meister und Europa-Cup Sieger 2006, bis auf den zweiten Platz kämpfen. Sein Vereinskollege Daniel Chahrour kämpfte sich durch einen Sieg über Italien ganz souverän ins Halbfinale, wo er dann gegen Usov Vladyslav aus der Ukraine knapp verlor und somit einen hervorragenden dritten Platz erkämpfte. Die Ukraine sicherte sich im vergangenen Jahr bei der WM in Thailand den zweiten Platz und gilt zurzeit hinter Thailand als zweitstärkste Thai-Box-Nation der Welt. Etwas Pech hatte der Singener Mohesen Moradian, der im Finale gegen Bondarev Philipp aus Lettland wegen einer alten Verletzung aufgeben musste.
Beim Thai-Box Club Singen bewertet man den Europa-Cup sowohl von der Leistung der Singener Kämpfer als auch vom Ablauf der Veranstaltung her als vollen Erfolg. "Das war allerbeste Werbung für den Muay Thai Sport", so Ralf Hasenohr.
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