Mein

Regionalsport Schwarzwald Wild Wings verlieren Derby in Bietigheim

08.10.2012
Die Schwenninger Wild Wings mussten sich im Derby bei den Bietigheim Steelers mit 1:2 (1:1, 0:1, 0:0) Toren geschlagen geben. „Im ersten Drittel haben wir phasenweise sehr stark gespielt.

Keine Angst vor großen Namen: Schwenningens Verteidiger Adam Borzecki (links) beharkt sich mit Bietigheims NHL-Spieler T.J. Galiardi.  Bild: Baumann

Service
Artikel drucken  Artikel drucken
  Artikel versenden

  Newsletter
  RSS-Feed


Im zweiten Abschnitt waren wir zu ungeduldig. Außerdem haben wir unnötige Strafen im falschen Moment kassiert. Das hat uns aus dem Rhythmus gebracht“, kommentierte SERC-Trainer Stefan Mair die knappe Niederlage.

Bietigheim trat mit NHL-Spieler T. J. Galiardi an. Der Spieler von den San Jose Sharks fiel bereits in der zweiten Minute auf, allerdings unangenehm. Galiardi bekam wegen Hakens zwei Strafminuten. Angefeuert von den 500 mitgereisten SERC-Fans, verwerteten die Wild Wings bereits das erste Powerplay zur frühen Führung. Ray Macias hatte von der blauen Linie abgezogen. Steelers-Torwart Jochen Vollmer ließ abprallen. Dan Hacker war zur Stelle und bejubelte seinen fünften Saisontreffer. Die Wild Wings blieben weiter am Drücker, versäumten es aber, das Ergebnis zu erhöhen, Philipp Schlager scheiterte an Vollmer. Als Schlager auf die Strafbank musste, erzielten die Hausherren in der 18. Minute in Überzahl den Ausgleich. Es war ein sehenswerter Treffer von Mark Heatley. Mit dem Rücken zum Tor stehend überwand er per Rückhandschlenzer SERC-Schlussmann Sinisa Martinovic.

Die Steelers kamen nach der ersten Drittelpause motivierter aus der Kabine. Die Hausherren machten Druck und gingen in der 27. Minute in Führung. Der Slowene Marcel Rodman traf nach Traumpass des Ex-Schwenningers Robin Just zum 2:1 ins Netz. Die Wild Wings hatten anschließend zwar wieder etwas mehr vom Spiel, insgesamt aber war die Partie offen. Klare Torchancen blieben Mangelware.

Zu Beginn des Schlussdrittels war die Begegnung zerfahren, auch weil Schiedsrichter Florian Zehetleitner aus Oberstdorf etliche Strafzeiten aussprach. Doch es gab auch Torchancen. Jason Pinizzotto scheiterte auf der einen, Heatley auf der anderen Seite. Die Schlussphase wurde richtig spannend. Natürlich wollten die Wild Wings noch den Ausgleich schaffen. NHL-Star Galiardi, der insgesamt eher blass blieb, tat den Gästen den Gefallen und musste in der 58. Minute noch einmal auf die Strafbank. Schwenningen drängte in Überzahl und nahm sogar noch den Torhüter vom Eis. Stefan Meyer hatte eine gute Chance, brachte die Scheibe aber nicht an Vollmer vorbei.

Tore: 0:1 (4.) Hacker (Macias, Dück), 1:1 (18.) Heatley (St. Jacques), 2:1 (27.) Marcel Rodman (Just, Steingroß). Strafen: Bietigheim acht, Schwenningen zwölf Minuten plus zehn Minuten Disziplinarstrafe Hacker. SR: Florian Zehetleitner (Oberstdorf). ZS: 1690.

Wild Wings auf dem Wasen: Am heutigen Montag sind die Wild Wings auf Einladung ihres Hauptsponsors, der Fürstenberg-Brauerei, auf dem Cannstatter Volksfest zu Gast.

Mehr zum Thema: SERC Wild-Wings

Im SÜDKURIER-Themenpaket zu den Schwenninger Wild Wings finden Sie alle Berichte, Bilder und Videos zum Thema - alle Spiele, alle Spielerwechsel und alle Nachrichten rund um den Eishockey Zweitligisten.

Übersicht | Alle Bildergalerien | Alle SERC-News im RSS-Feed

zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln

Jetzt Newsletter anfordern:
© SÜDKURIER GmbH 2013