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Eishockey Wild Wings in Freiburg: „Wir müssen kühlen Kopf bewahren“

07.09.2012
Die Schwenninger Wild Wings bestreiten, heute, Freitag (20 Uhr), ein Testspiel beim Erzrivalen EHC Freiburg. SERC-Trainer Stefan Mair möchte, dass sein Team in diesem Derby kühlen Kopf bewahrt.„Wir haben die Intensität im Training noch einmal hochgeschraubt und sind bei verschiedenen Dingen ins Detail gegangen.

Nur Zuschauer: Der angeschlagene SERC-Stürmer Stefan Meyer wird heute beim Derby in Freiburg geschont.  Bild: Klein

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So beispielsweise beim Unterzahlspiel, bei den Bully-Optionen und beim Aufbauspiel“, sagt Mair. Verteidiger Ray Macias stand in dieser Woche doch noch nicht auf dem Eis. „Er hat an seiner Fitness gearbeitet, ist Moosrunden gelaufen und hat Aqua-Gymnastik gemacht. Wir haben beschlossen, dass er erst am Montag mit dem Eistraining startet“, sagt der SERC-Coach.

Leicht angeschlagen ist der kanadische Angreifer Stefan Meyer. Trainer Mair wird den Spieler mit dem gleich klingenden Namen deshalb heute schonen. „Er hatte in Dornbirn einen Zusammenprall mit Luciano Aquino, der eine Gittermaske trug. Meyer hat sich dabei eine Jochbeinprellung und wohl auch eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Er hat zwar schon wieder mittrainiert, ich möchte jetzt aber kein Risiko eingehen.“

Dass die Spiele zwischen Freiburg und Schwenningen prestigeträchtig sind, hat Mair schon mitbekommen. „Bei einem Fantalk am Mittwochabend im Eisbär, hat man schon herausgehört, dass den Fans dieses Spiel wichtig ist.“ Der Fanstammtisch, an dem rund 50 Anhänger teilnahmen und Fragen an Mair, Andi Renz und an Manager Stefan Wagner richteten, machte Mair sichtlich Spaß. „Es wurde über das Schwenninger Eishockey diskutiert. Dabei wurden viele Themen angesprochen, das ging um 360 Grad.“

Egal, in welcher Liga beide Klubs spielen, die Rivalität zwischen Schwenningen und Freiburg bleibt immer konstant. In der vergangenen Regionalliga-Saison lockte das Duell der Freiburger gegen die Schwenninger Amateurmannschaft, die Fire Wings, am 28. Dezember 3800 Zuschauer in die Franz-Siegel-Halle – eine denkwürdige Kulisse für ein Regionalligaspiel. „Ich erwarte eine heiße Atmosphäre. Da müssen wir kühlen Kopf bewahren. Die Freiburger sind vielleicht technisch unterlegen, werden aber versuchen, dies mit Kampf auszugleichen. Sie werden die Checks fertig machen, wie man es in einem Freundschaftsspiel vielleicht nicht erwartet. Darauf müssen wir gefasst sein“, sagt Mair mit Blick auf das heutige Derby.

Für den EHC Freiburg mit Trainer-Ikone Thomas Dolak lautet nach dem Aufstieg in die Oberliga das Saisonziel Klassenerhalt. Die Mannschaft ist sehr jung, hat aber einige erfahrene Stützen. So wurde von den Towerstars Ravensburg der Deutschkanadier Jeffrey Szwez verpflichtet. Der 32-Jährige gibt heute seine Debüt im Wölfe-Trikot. Der Tscheche Jan Nemecek soll der Freiburger Abwehr Stabilität verleihen. Und mit Martin Jenacek wurde noch ein Angreifer geholt, der den verletzten slowakischen Neuzugang Juraj Faith (Kreuzbandriss) ersetzen soll. Der 37-jährige Jenacek spielte in den vergangenen 14 Jahren auf konstant hohem Niveau in der ersten tschechischen Liga. (wmf/wit)

Mehr zum Thema: SERC Wild-Wings

Im SÜDKURIER-Themenpaket zu den Schwenninger Wild Wings finden Sie alle Berichte, Bilder und Videos zum Thema - alle Spiele, alle Spielerwechsel und alle Nachrichten rund um den Eishockey Zweitligisten.

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