Wer weiß, was passiert wäre, hätten die Gäste aus Norddeutschland bereits im ersten Drittel eine ihrer zahlreichen Chancen zur Führung genutzt. Pinguins-Trainer Mike Stewart trauerte den vergebenen Möglichkeiten zwar hinterher, räumte aber ein, dass der Sieg der Hausherren verdient war. „Das erste Drittel war von uns in Ordnung. Da war Schwenningen etwas nervös. Als aber das 2:0 fiel, habe ich auf der Bank gemerkt, dass wir Energie und Rhythmus verlieren. Schwenningen war im letzten Drittel die bessere Mannschaft. Wir gaben insgesamt nur 24 Torschüsse ab, das ist viel zu wenig.“
SERC-Coach Mair machte keinen Hehl daraus, dass ihm die erste Sturmreihe Dan Hacker, Pierre-Luc Sleigher und Jason Pinizzotto, die beide Tore erzielten, deutlich besser gefiel als Linie zwei mit Rob Hennigar, Stefan Meyer und Peter Boon. Dennoch war auch Hacker, der die Treffer von Sleigher und Pinizzotto vorbereitete, nicht rundum zufrieden. „Wir waren sehr aufgeregt vor dem ersten Saisonspiel. Die Nervosität hat uns vor dem Spiel schon Kraft gekostet. Wenigstens haben wir das Auftaktspiel gewonnen, zum ersten Mal seit ich in Schwenningen bin.“ Der 30-jährige US-Amerikaner ist sich sicher, dass in der aktuellen Mannschaft bedeutend mehr Potential steckt. „In der Defensive haben wir ganz gut gespielt. Aber wir können auch offensiv mehr. Wir hatten im gesamten Spiel kein einziges Powerplay, dass wird es sicher nicht mehr oft geben.“
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