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Eishockey, 2. Bundesliga Wild Wings gegen Bremerhaven: „Übermotiviert und nervös gestartet“

24.09.2012
Mit 2:1 gewannen die Schwenninger Wild Wings am Freitag zum Saisonstart gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven

Dan Hacker

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(wmf/wit) Zwar waren in der Helios-Arena alle froh und erleichtert, dass es mit dem Sieg gegen Bremerhaven geklappt hatte. So richtig zufrieden war SERC-Trainer Stefan Mair aber nicht. „Wir sind nervös und übermotiviert in das erste Spiel gestartet. Wir konnten nicht so den Druck aufbauen, wie wir wollten. Im zweiten Drittel hatten wir das Spiel nach der 2:0-Führung gut im Griff, hatten aber nicht, so wie gewünscht, den Zug zum Tor. Wir waren teils überheblich und vor dem gegnerischen Tor zu wenig aggressiv“, bemängelte der 45-jährige Südtiroler. Nach dem Anschlusstreffer in Minute 57 geriet der sicher geglaubte Sieg sogar noch in Gefahr. „Am Schluss wurde es noch einmal eng, als durch den dummen Fehler von Ray Macias der Anschlusstreffer fiel“, ärgerte sich Mair.

Wer weiß, was passiert wäre, hätten die Gäste aus Norddeutschland bereits im ersten Drittel eine ihrer zahlreichen Chancen zur Führung genutzt. Pinguins-Trainer Mike Stewart trauerte den vergebenen Möglichkeiten zwar hinterher, räumte aber ein, dass der Sieg der Hausherren verdient war. „Das erste Drittel war von uns in Ordnung. Da war Schwenningen etwas nervös. Als aber das 2:0 fiel, habe ich auf der Bank gemerkt, dass wir Energie und Rhythmus verlieren. Schwenningen war im letzten Drittel die bessere Mannschaft. Wir gaben insgesamt nur 24 Torschüsse ab, das ist viel zu wenig.“

SERC-Coach Mair machte keinen Hehl daraus, dass ihm die erste Sturmreihe Dan Hacker, Pierre-Luc Sleigher und Jason Pinizzotto, die beide Tore erzielten, deutlich besser gefiel als Linie zwei mit Rob Hennigar, Stefan Meyer und Peter Boon. Dennoch war auch Hacker, der die Treffer von Sleigher und Pinizzotto vorbereitete, nicht rundum zufrieden. „Wir waren sehr aufgeregt vor dem ersten Saisonspiel. Die Nervosität hat uns vor dem Spiel schon Kraft gekostet. Wenigstens haben wir das Auftaktspiel gewonnen, zum ersten Mal seit ich in Schwenningen bin.“ Der 30-jährige US-Amerikaner ist sich sicher, dass in der aktuellen Mannschaft bedeutend mehr Potential steckt. „In der Defensive haben wir ganz gut gespielt. Aber wir können auch offensiv mehr. Wir hatten im gesamten Spiel kein einziges Powerplay, dass wird es sicher nicht mehr oft geben.“

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