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20.08.2010  |  0 Kommentare

Fußball-Verbandsliga FV Donaueschingen: Einsatz von Heine fraglich

Fußball-Verbandsliga: FV Donaueschingen – SV Waldkirch (Samstag, 15.30 Uhr) – (daz) Vorhang auf zur Heimpremiere des FV Donaueschingen in der Verbandsliga. Bevor die Mannschaft zweimal in Folge auswärts bei den sehr stark eingeschätzten Mannschaften aus Stadelhofen und Hausen antreten muss, besteht die Chance, die drei in Hofstetten gewonnenen Punkte zu verdoppeln.Wie Hofstetten ist auch Waldkirch ein Mitaufsteiger.

Spielt er oder spielt er nicht: Der Einsatz von Mittelfeld-Regisseur Tim Heine ist bei der morgigen Heimpremiere der Donaueschinger fraglich.  Bild: Bild: Zschäbitz



FVD-Trainer Andreas Schuler nutzte am Sonntag die Chance, den Gegner 90 Minuten unter die Lupe zu nehmen. Da unterlag Waldkirch auf eigenem Platz gegen Stadelhofen mit 0:4, dem gleichen Ergebnis, wie eine Woche vorher im Pokal gegen Bahlingen. „Es wäre ein ganz großer Fehler, Waldkirch an diesen Ergebnissen zu messen. Gegen Bahlingen hielt die Elf das Spiel lange offen und gegen Stadelhofen stand es nach 14 Minuten schon 0:2. Zudem zählt Stadelhofen zu den Titelanwärtern“, betont Schuler. Er machte neben den Stärken aber auch Schwächen bei den Waldkirchern aus, die der FVD-Coach unter der Woche seinen Spielern vermittelte. „Unabhängig davon müssen wir an unsere Leistungsgrenzen gehen. Waldkirch spielt einen schnellen Fußball. Darauf müssen wir uns einstellen.“

Wahrscheinlich wird Schuler der gleichen Anfangsformation wie in Hofstetten vertrauen. Nur auf ein, zwei Positionen könnte es Umstellungen geben. So ist ein Beginn mit Angreifer Benjamin Schönle denkbar, nachdem dieser in Hofstetten nach der Pause für viel frischen Wind sorgte. „Ich habe mich noch nicht entschieden, warte noch das Abschlusstraining ab“, deckt Schuler die Karten noch nicht auf. Ein möglicher zweiter Wechsel wäre nicht gewollt. Tim Heine plagte sich im Training mit Schmerzen im Muskelbereich und informierte den Trainer am Mittwoch davon, dass es nicht besser wird. „Auf Tim möchte ich nicht verzichten.“ Über Alternativen hat sich Schuler noch nicht den Kopf zerbrochen.

Am Donnerstag kehrte mit Tobias Kratt ein Abwehrspieler aus dem Urlaub zurück. Für Philipp Gleichauf wird es wohl noch nicht für die Anfangsformation reichen, da dieser unter der Woche nicht trainierte. Vertrauen wird Schuler wieder seiner zuletzt sicheren Abwehrkette und vorn im Angriff ruhen die Hoffnungen neben Schönle wieder auf Jörg Holik und Heiko Reich. Vor drei Jahren, in der bisher letzten Verbandsliga-Saison des FVD, steuerte Reich immer hin 16 Tore bei. „Ich bin überzeugt, dass der Heiko auch in dieser Saison wieder oft treffen wird.“ Trainer, Mannschaft und Anhänger hätten nichts dagegen, wenn der großgewachsene Stürmer bereits am Samstag mit den Erfolgserlebnissen beginnt.

Unterdessen steht fest, dass der FVD im Pokalachtelfinale auf Landesligist VfR Achern und nicht auf den Oberligisten Kehler FV trifft. Schuler machte deshalb keine Jubelsprünge. „In Achern müssen wir gewinnen, in Kehl hätte ein Remis für die nächste Runde gereicht.“

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