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Regionalsport Schwarzwald Dücks Familien-Glück ist zurück – die Neuzugänge der Wild Wings

16.08.2012
Rückkehrer will in Schwenningen an erfolgreiche Zeitenanknüpfen

Alexander Dück stemmt Gewichte, um auf dem Eis fit und körperlich robust zu sein. Der Rückkehrer will bei den Wild Wings eine Führungsrolle übernehmen.  Bild: Wittmann

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Eishockey: Die Schwenninger Eishockey-Familie ist wieder um einen Sohn reicher. Mit Alexander Dück verstärkt nicht nur ein erfahrener DEL-Profi die Wild Wings, mit ihm kehrt auch ein Spieler zurück, der bereits von 1997 bis 2003 das SERC-Trikot getragen hat, unter anderem auch in Zeiten, in denen Schwenningen noch in der Deutschen Eishockey-Liga spielte. Vor neun Jahren verließ er den Neckarursprung und fand er sein Glück bei anderen DEL-Clubs und auch im Ausland.

Nun kommt der 32-Jährige zurück in die alte Heimat. Grund genug, noch glücklicher zu sein: „Natürlich bin ich sehr froh. Es wäre ja schlecht, wenn es nicht so wäre. Es ist schön, wieder hier in Schwenningen zu sein, bei meiner Familie und bei meinen Freunden.“ Dies war auch ausschlaggebend, weshalb es Dück an die alte Wirkungsstätte zurückzog. „Meine Frau und meine Tochter leben hier. Ich war in den letzten Jahren immer mindestens 500 Kilometer von ihnen entfernt. Sie haben mir sehr gefehlt. Aber auch die Perspektive mit Schwenningen hat mich überzeugt. Die Mannschaft hat Potenzial und will aufsteigen. Ich will meinen Teil dazu beitragen.“

Und was hat sich in den neun Jahren, seit er die Wild Wings verlassen hat, alles geändert? „Ich bin besser geworden“, lacht Dück und fügt an: „Im Großen und Ganzen ist aber alles gleich geblieben. Die Leute aus dem Umfeld sind immer noch dieselben von damals. Deswegen war die Eingewöhnung sehr leicht. Lediglich die Mannschaft und das Stadion sind nicht mehr vergleichbar.“ Vor zwei Jahren sah er erstmals die „renovierte“ Helios-Arena und war „überwältigt“. Dück: „Das Stadion sieht richtig schön aus. Zudem ist es nicht mehr so kalt wie früher, als eine Seite noch offen war.“ Im neuen Team und in der neuen Arena möchte er sich voll einbringen: „Ich bin einer der erfahrenen Spieler und will deshalb eine Führungsrolle übernehmen. Es macht mir Spaß, die Jüngeren mitzuziehen und ihnen zu zeigen, wie es noch besser geht.“

Nicht nur von der Perspektive der Schwenninger ist Dück überzeugt, auch vom neuen Cheftrainer Stefan Mair. „Bis jetzt macht er seine Sache sehr gut. Was er mit uns vorhat, setzt er auch gut um und schaut darauf, dass wir nicht gleich Vollgas gehen, damit es keine Verletzten gibt. Er steigert die Intensität von Training zu Training, das ist sehr clever.“

Dass Dück wieder an den Neckar zurückkehrt, war für ihn nur eine Frage der Zeit. Schon seit drei Jahren gab es immer wieder Gespräche mit SERC-Manager Stefan Wagner. „Damals wollte ich noch in der DEL spielen. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem die Familie wichtiger ist als die erste Liga“, erklärt der Verteidiger seine Entscheidung. Sportlich erhofft sich der 32-Jährige in der neuen Saison, dass die Wild Wings erfolgreich den Weg in Richtung Zweitliga-Meisterschaft gehen. Dann wäre Alexander Dück sicherlich noch ein Stückchen glücklicher.

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