Auf den Tag vier Monate vor dem Bundesliga-Start bestätigt der TuS Adelhausen zwei hochkarätige Neuzugänge. Sportchef Mike Hofmann meldet am späten Abend des 1. Mai, dass er den Ungar Tamas Loerincz und den polnischen Meister Radoslaw Marcinkiewicz unter Vertrag genommen hat. Loerincz war zuletzt beim 1. Luckenwalder SC, für den er aber wegen fehlender Verbandsfreigabe in der vergangenen Saison nicht im Einsatz war. Marcinkiewicz kommt vom TSV Musberg.
Der 25-jährige Tamas Loerincz wird im klassischen Weltergewicht auf die Matte gehen und als Vize-Europameister mehr als nur Ersatz für den glücklosen Alexander Heit sein. „Er wird mit Ilyas Özdemir diese Gewichtsklasse abdecken“, so Hofmann. Loerincz, der sich beim SC Anger und 1. Luckenwalder SC ist Tamas mit dem deutschen Ligasystem vertraut machte, wurde Siebter bei der WM 2011 in Istanbul in der Klasse bis 66 kg. Neben Daniel Ligeti und Gergö Wöller ist er der dritte Ungar im Kader. Istvan Vereb hat den Verein nach Luckenwalde verlassen. „Ich bin froh, dass er sich gegen einen Verbleib in Luckenwalde und gegen die Offerte aus Burghausen entschieden hat“, so Hofmann: „Tamas Loerincz war mein absoluter Wunschkandidat.“
Radoslaw Marcinkiewicz (26) wird neben Adam Blok, Krystian Brzozowski, Damian Janikowski sowie Adrian Mazan (Trainerstab) der fünfte polnische Ringer beim TuS Adelhausen. Er soll sich mit dem Litauer Edgaras Voitechovskis das Freistil-Mittelgewicht teilen und Istvan Vereb ersetzen. Vor seinem Wechsel nach Musberg war der Pole bereits beim KSV Witten und dem KSV Köllerbach. In der vergangenen Saison gewann er acht seiner zwölf Kämpfe. Als polnischer Nationalringer kämpft Marcinkiewicz derzeit ums Ticket zu den Olympischen Spielen 2012 in London.
