„Ich bin rundherum glücklich und zufrieden. Es ist meine beste Platzierung, die ich bisher bei einer internationalen Meisterschaft erreicht habe“, freute er sich.
Im Ziel war er nur gut zwei Sekunden langsamer als Goldmedaillengewinner Sindre Buraas (Norwegen/14:22,69), auf Platz drei fehlten 1,5 Sekunden. Extrem eng wurde auf den Plätzen vier bis sieben gefightet, vier Läufer trennte lediglich ein Laufschritt. Richard Ringer war nach 14:24,86 Minuten im Ziel und damit bester Deutscher. Sein höher gewetteter Mitstreiter Alexander Hahn belegte in 14:30,09 Minuten den 14. Platz. Aus zwei Gründen waren die Top-Acht das große Ziel für den 22-jährigen BWL-Studenten. Nur diese Plätze werden mit einem EM-Diplom ausgezeichnet und nur sie gehen in die Nationenwertung ein, in der das erfolgreiche deutsche Team derzeit Platz zwei hinter Russland belegt.„Heute hat Richard alles richtig gemacht. Er war stets im Bilde und zur rechten Zeit am richtigen Platz“, kommentierte Heim- und Bundestrainer Eckhardt Sperlich das Rennen seines Schützlings. Er hat zusammen mit Ringers Eltern die Reise nach Ostrava angetreten, um das Finale vor Ort zu erleben. (gk)
