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Regionalsport SeeWest Hennemann: „Noch nicht perfekt“

14.08.2012
Trotz des 6:1-Sieges gegen die DJK Donaueschingen ist Trainer Oliver Hennemann vom FC Rielasingen-Arlen nicht restlos zufrieden

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Die Anwärter auf vordere Plätze, der FC Bad Dürrheim, der SC Pfullendorf II und der FC Radolfzell haben sich zum Saisonauftakt durchgesetzt, aber keiner vom Ergebnis so überzeugend wie der 1.FC Rielasingen-Arlen. Mit einem 6:1-Sieg startete die Elf von Trainer Oliver Hennemann furios in die Spielzeit 2012/13.

Dennoch ist Hennemann – so sind Trainer eben – nicht mit allem zufrieden, was seine Elf gegen die DJK Donaueschingen gezeigt hat. „In der ersten 15 bis 20 Minuten haben wir uns schwer getan, ins Spiel zu finden“, so der FC-Trainer. Danach aber ging es Schlag auf Schlag – vier Treffer innerhalb von nur sieben Minuten. Da hatte auch der Trainer nichts mehr auszusetzen. Aber was war danach? „Nach dem 4:0 war die Spannung etwas weg. Jeder wollte dann ein Tor machen, alles wirkte irgendwie erzwungen, die Bälle wurden wild vor das Tor gespielt“, analysiert Hennemann. Bei konsequenterem Spiel, so Hennemann, hätten vor allem in der zweiten Hälfte noch mehr Tore fallen können. „Das war ein Spiel in eine Richtung“, fasst Hennemann die ersten 90 Saisonminuten zusammen.

Allerdings forderte der Gast von der Baar seine Mannschaft nicht sonderlich. „Wenn die so weiterspielen, werden sie Probleme bekommen“, so Hennemanns Einschätzung des Gegners.

Bei der Analyse seiner Mannschaft will er gar nicht so sehr den vierfachen Torschützen Patrick Leschinski hervorheben, sondern Alex Stricker: „Er hat gut trainiert, ist fit und hat am Sonntag fast alle gefährlichen Aktionen eingeleitet. Dafür hat er sich dann mit zwei Toren selbst belohnt.“

War das ein klares Zeichen, dass der 1. FC Rielasingen-Arlen den Titel im Visier hat? „Ich bin da eher vorsichtig“, so Hennemann und ergänzt: „Das war noch nicht so perfekt! Gegen Bad Dürrheim, Konstanz oder Radolfzell wird sich zeigen, wo wir stehen.“ Am dritten Spieltag, beim Heimspiel gegen Verbandsliga-Absteiger FC Bad Dürrheim können die Hegauer beweisen, ob sie zum Titelanwärter gereift sind.

Zuvor allerdings geht es nach Furtwangen. Und hier fällt Hennemann die Bewertung schwer. „Ich hatte die recht gut eingeschätzt. Im Pokal haben sie aber gegen die DJK Donaueschingen und jetzt in Denkingen verloren. Ich bin da etwas irritiert!“, bekennt der Coach. Doch der Blitzstart dürfte seiner Elf Rückenwind geben, um auch das erste Auswärtsspiel der Runde erfolgreich zu gestalten. Dann käme es am dritten Spieltag auf dem Talwiesen-Platz zu einem ersten Spitzenspiel.

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