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Regionalsport SeeOst VfB Stuttgart Härtetest für die 60iger

28.07.2012
Fußball-Testspiel am Sonntag in Friedrichshafen. Interessanter Vergleich zwischen Bundes- und Zweiter Liga im Zeppelinstadion

Der VfB Stuttgart bereitet sich derzeit akribisch auf die Fußball-Bundesligasaison vor. Am Sonntag spielt die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia gegen Zweitligist 1860 München. Die Partie wird mehr als nur ein Freundschaftsspiel sein.  Bild: Zschäbitz

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Fußball-Freundschaftsspiel: VfB Stuttgart – TSV 1860 München (Sonntag, 18 Uhr, Zeppelinstadion, Friedrichshafen). – Ein äußerst interessanter Vergleich zwischen einem Bundesligisten und einem Zweitligisten findet am Sonntagabend in Friedrichshafen statt. Der Teilnehmer an der Europa League fordert die ambitionierten „Löwen“. Während für die Münchner die Zweitligasaison bereits am 4. August mit einem Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg beginnt, starten die Schwaben erst am 26. August mit einem Heimspiel.

Seit dem vergangenen Sonntag bereiten sich die Stuttgarter Bundesligafußballer im Trainingslager in Donaueschingen auf die neue Saison vor, in der es die Dreifachbelastung mit Meisterschaft, DFB-Pokal und europäischen Wettbewerb zu meistern gilt. „In den beiden deutschen Wettbewerben wollen wir gut mitmischen und international auf jeden Fall die Gruppenphase erreichen“, sagt VfB-Trainer Bruno Labbadia. Exakt auf diese Mehrfachbelastung ist bereits das Trainingslager über zehn Tage ausgerichtet. „Von September bis Dezember werden unsere Nationalspieler ständig Englische Wochen spielen. Darauf müssen und werden wir vorbereitet sein“, fügt Labbadia an. In Donaueschingen hat er deshalb täglich drei schweißtreibende Übungseinheiten angesetzt, die erste schon vor dem Frühstück.

Mit dem Test gegen den Zweitligisten FSV Frankfurt, der VfB gewann am Donnerstag in Donaueschingen mit 4:0, startete der VfB die zweite Phase der Intensitätssteigerung. Nach Spielen gegen Drittligisten nun die zwei Partien gegen Zweitligisten, bevor mit Betis Sevilla und Swansea City internationale Testpartner kurz vor Beginn der Bundesligasaison warten.

Gegen die Frankfurter startete Labbadia mit Ziegler, Tasci, Niedermeier, Harnik, Bah, Boka, Traorè, Cacau, Gentner, Hoogland, Hajnal. Nach der Pause gelang dem eingewechselten Ibisevic ein Doppelschlag. „Von der Anfangsformation in Donaueschingen sollte man nicht unbedingt die Startformation für das Spiel in Friedrichshafen ableiten. Möglichst alle Akteure sollen ihre Spielzeit erhalten“, fügt Labbadia an. Denkbar ist, dass Ibisevic von Beginn an stürmt.

Für Labbadia ist das zweite Spiel in kurzer Zeit schon ein erster Gradmesser. Im Gegensatz zu den eher defensiv ausgerichteten Frankfurtern erwartet der VfB-Coach von den Münchnern eine offensivere Einstellung. „Die Sechziger haben in dieser Saison hohe Ambitionen und sind für mich einer der Mitfavoriten für den Aufstieg. Für München ist dieses Spiel der absolute Härtetest vor dem Punktspielauftakt. Da wird unsere Abwehr sicherlich mehr als gegen Frankfurt gefordert“, ergänzt Labbadia, dessen Elf sich gegen den FSV schon in einer sehr guten Verfassung präsentierte. Labbadia: „Daran müssen wir anknüpfen und möglichst noch eine Schippe drauflegen.“

Die Münchner „Löwen“ beendeten die vergangene Saison in der 2. Bundesliga auf Rang sechs. Zum ersehnten Relegationsplatz drei fehlten den Bayern fünf Punkte. Seit dem Jahr 2004 gehört der Verein aus dem Münchner Stadtteil Giesing wieder der 2. Bundesliga an. Die Münchner tragen wie der große Nachbar FC Bayern ihre Heimspiele in der Allianz Arena aus. Trainiert wird die Elf seit der einigen Jahren von Rainer Maurer. Für bundesweite Aufmerksamkeit sorgten die Münchner durch den Einstieg des jordanischen Investors Hasan Ismaik, mit dem die Rückkehr in die 1. Liga möglichst bald gelingen soll.

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