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Regionalsport SeeOst Spitzenplatz verteidigen

16.02.2011
VfB Friedrichshafen spielt Abend heute beim Vierten der Volleyball-Bundesliga, den RWE Volleys Bottrop
Spitzenplatz verteidigen

Beim VfB Friedrichshafen ausgebildet, spielt Zuspieler Lukas Kampa heute mit Bottrop gegen seinen alten Klub.  Bild: Bild: Fischser

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Volleyball-Bundesliga: RWE Volleys Bottrop – VfB Friedrichshafen (heute, 19.30 Uhr). – (cku) Erst legten die Volleyballer des VfB Friedrichshafen mit einem Sieg im Schwabenderby über den EnBW TV Rottenburg vor. Dann erhielten sie vom schärfsten Konkurrenten Generali Haching mit einem Sieg über den SCC Berlin Schützenhilfe. Und nun stehen die Friedrichshafener wieder dort, wo sie auch am Ende der Saison landen möchten: auf dem ersten Platz der Bundesliga.

Die Spitzenposition gilt es heute zu verteidigen. „Das wird ein kein einfaches Spiel“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu, „und sicherlich deutlich spannender als zuletzt gegen Rottenburg“. Bottrop nämlich hat sich in dieser Saison hinter dem Spitzentrio Friedrichshafen, Haching und Berlin zur Nummer vier im deutschen Volleyball gemausert. Mit zehn Siegen und sieben Niederlagen rangieren die RWE Volleys auf dem vierten Tabellenplatz, haben allerdings auch zwei Spiele mehr auf dem Konto als der Fünfte Moerser SC. „In Bottrop bewegt sich etwas“, stellt Moculescu anerkennend fest. „Der Verein ist zu einer festen Größe geworden.“

Das Herz der Mannschaft ist dabei einer, der in den vergangenen beiden Jahren in Friedrichshafen ausgebildet wurde. Zuspieler Lukas Kampa führt in Bottrop gekonnt Regie und wurde in dieser Saison bereits neun Mal und damit so oft wie kein anderer Akteur als wertvollster Spieler ausgezeichnet. „Er hat sich“, lobt Moculescu, „wirklich gut entwickelt“. Angeführt von Kampa werden die RWE Volleys heute auf Revanche für die beiden Niederlagen gegen den VfB in dieser Saison sinnen. In der Bundesliga-Hinrunde hatten sie in Friedrichshafen ebenso mit 0:3 das Nachsehen wie im Halbfinale des DVV-Pokals vor heimischer Kulisse. „Wir wollen den VfB ärgern“, sagt Kampa. „Wenn bei uns Aufschlag und Annahme funktioniert, ist auch gegen eine Mannschaft wie Friedrichshafen etwas drin.“

Wie bereits gegen Rottenburg, müssen die Häfler auch gegen Bottrop auf die drei verletzten Lukas Bauer (Stressfraktur), Marcus Böhme und Christian Fromm (beide Sprunggelenkverletzung) verzichten. „Die Jungs sollen Bottrop ernst nehmen und auf keinen Fall unterschätzen“, sagt Böhme, der wie seine beiden Leidensgenossen am Bodensee bleibt. „Ich erwarte, dass sie mit einem klaren Sieg zurück nach Friedrichshafen kommen.“

Die nächsten Spiele

19. Februar, 19.30 Uhr

Bundesliga: VfB Friedrichshafen – CV Mitteldeutschland

26. Februar, 19.00 Uhr

Bundesliga: VCO Berlin – VfB Friedrichshafen

6. März, 15.30 Uhr

DVV-Pokal: VfB Friedrichshafen – Generali Haching

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