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Regionalsport SeeOst Reich hat ein „Luxusproblem“

25.08.2012
Fußball-Landesliga: FV Biberach - SV Kehlen (Samstag, 15.30 Uhr). – (jke) Mit dem Gastspiel im Biberacher Stadion bestreitet der SV Kehlen das zweite Auswärtsspiel der Saison und wird versuchen, den bisherigen positiven Saisonverlauf fortzusetzen.Die Gastgeber stehen nach der Niederlage in Ravensburg mit drei Punkten auf Rang acht. Kehlen weist nach zwei Spieltagen vier Punkte auf.
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„Ich möchte am Samstagabend gerne drei weitere Punkte auf dem Konto haben. Und das können wir schaffen“, ist Kehlens Trainer Bernd Reich sehr zuversichtlich. Nach dem Sieg im Derby gegen Friedrichshafen hat er ein „Luxusproblem“: Es gilt für ihn, die aufgekommene Begeisterung in der Mannschaft und im Vereinsumfeld richtig zu kanalisieren. Nur zu gut weiß er, wie schnell nach einem solchen Sieg wieder Ernüchterung einkehren kann, wenn die Konzentration nicht hoch gehalten wird. Zugute kommt ihm derzeit die Kadersituation: „Mir fehlt lediglich Mark Hennig verletzungsbedingt. Ansonsten sind alle Spieler fit.“ Somit hat er für den Samstag die Qual der Wahl.

Sicherlich dabei sein wird Tobias Eckmann, der an das Biberacher Stadion sehr gute Erinnerungen hat. Beim Gastspiel im März dieses Jahres erzielte der 20-Jährige drei Tore, die seiner Mannschaft letztlich zu einem 3:1-Sieg verhalfen. Auch im Derby gegen den VfB Friedrichshafen avancierte Eckmann mit zwei Treffern zum „Matchwinner“ für die Schwarz-Weißen.

In der Biberacher Mannschaft ragen mit Samuel Kollmann und Robert Hennig zwei Stürmer heraus, die in der vergangenen Saison zusammen 33 Tore erzielt hatten. Auf diese beiden richtet Trainer Bernd Pfisterer, der den oberschwäbischen Traditionsverein im zweiten Jahr betreut, die Taktik seiner Mannschaft aus. Um zu einem Erfolg zu kommen, müssen Kollmann und Hennig dringend vom SV Kehlen neutralisiert werden. Sicherlich verwundbar ist der FVB in der Abwehr. Bei der 4:5-Niederlage beim FV Ravensburg II vergangenes Wochenende reihte sich in der Hintermannschaft wohl ein Fehler an den anderen. Daher gilt es, das Augenmerk auch darauf zu richten, in welcher Verfassung sich die Defensive der Gastgeber präsentiert.

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