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Regionalsport SeeOst Mittendrin statt nur dabei

25.09.2010
Volleyball: Es ist das Highlight des Jahres, und der VfB Friedrichshafen ist mittendrin. Fünf Spieler des Deutschen Meister sind im Einsatz, wenn die besten Volleyballteams bei der Weltmeisterschaft in Italien ihren Champion ermitteln: Die beiden Mittelblocker Marcus Böhme und Lukas Bauer stehen im deutschen, Libero Nikola Rosic im serbischen, Außenangreifer Fred Winters im kanadischen und Zuspieler Lukas Tichacek im tschechischen Aufgebot.Besonders interessant aus Häfler Sicht: die Vorrunde in Triest.
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Schließlich spielen hier Deutschland, Serbien und Kanada zusammen mit Polen um drei vakante Plätze für die zweite Runde. Heute treten Kanada gegen Polen und Deutschland gegen Serbien, am Sonntag Kanada gegen Serbien und Deutschland gegen Polen sowie am Montag Deutschland gegen Kanada und Serbien gegen Polen an.

„Das ist eine hochklassige Gruppe, vielleicht sogar die spannendste von allen“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Wenn ich die Ergebnisse in der Vorbereitung betrachte, ist Deutschland mit Serbien und Polen durchaus auf Augenhöhe. Kanada sehe ich als Außenseiter, unterschätzen aber sollte man auch dieses Team nicht.“

Mit breiter Brust treten vor allem die Deutschen an, zwangen sie doch in der WM-Vorbereitung Weltmeister Brasilien und Gastgeber Italien in die Knie. „Wir haben uns Achtung und eine gute Ausgangsposition erkämpft. Jetzt müssen wir bei der WM zeigen, was wir können“, sagt Lukas Bauer. „Ich hoffe, dass es dieses Mal anders läuft als sonst, wenn die Deutschen gegen die Underdogs gewinnen, gegen den Rest der Welt aber nichts zu melden haben.“ Das wünscht sich auch Marcus Böhme. „ Wir brauchen einen guten Start“, sagt er. „Wenn uns der gelingt, werden die folgenden Spiele viel einfacher.“

Für die tschechische Auswahl beginnt die WM in Turin. Hier treffen Tichacek & Co. heute auf Frankreich, am Sonntag auf China und am Montag auf Bulgarien. „Das wird schwer“, sagt Moculescu. „Für Tschechien ist es ein Erfolg, wenn die Gruppe überstanden und die zweite Runde erreicht wird.“

Der Auswahl des Deutschen Volleyballverbandes traut der Häfler Coach eine Platzierung unter den besten acht zu. Das wäre ein Rang besser als bei der WM 2006, als Moculescu dem deutschen Team noch als Bundestrainer vorstand. „Wer die Vorrunde in Triest übersteht, hat eine gute Chance, das zu erreichen“, sagt er. „Eine Platzierung in den Top acht wäre ein sehr gutes Ergebnis.“ Ein Weltmeistertipp hat er nicht, nennt aber Russland und Brasilien als Favoriten. „Beide Mannschaften“, so Stelian Moculescu, „werden ein gewichtiges Wort um den Titel mitreden.“

Alle deutsche Spiele live und kostenlos im Internet unter:

www.sport1.de

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