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25.08.2012  |  von Jens Müller  |  0 Kommentare

Regionalsport SeeOst Mehr Tempo und Variabilität gefordert

Der SV Oberzell empfängt nach bescheidenem Start die TSG Balingen II. Abwehr okay, hapert es noch beim Zug zum Tor
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Fußball-Landesliga: SV Oberzell – TSG Balingen II (heute, 15.30 Uhr). – „Mit diesem Start kann man nicht glücklich sein“, sagte Bernd Seiler, der Trainer des SV Oberzell, nach dem zweiten Spieltag. Seine Mannschaft unterlag nach dem mageren 1:1 gegen Kehlen zum Auftakt mit 0:2 beim TSV Allmendingen. Heute steht das Duell gegen die Reserve der TSG Balingen, ein spielerisch starker und gefährlicher Gegner, der sicherlich zu den besten der Liga gehört, auf dem heimischen Platz an.

Um die Zielsetzung, „vorn mitzuspielen“, nicht schon in der Anfangsphase aus den Augen zu verlieren, muss an diesem Wochenende also schon ein Sieg her, auch wenn der SVO im Moment von der Ligaspitze, nicht nur was die Punktausbeute angeht, ein ganzes Stück weg ist. „Im Moment sind wir sicher nicht in der Lage,Mannschaften wie Berg auf Augenhöhe zu begegnen“, weiß Bernd Seiler. Und selbstwenn es heute nicht gegen den starken Lokalrivalen geht, auch die TSG-Reserve ist nicht zu unterschätzen: Wie im vergangenen Jahr legte das Team unter dem neuen Trainer Ralf Volkwein einen ähnlich guten Start wie noch unter Vorgänger Stefan Ermantraut hin und ist nach den ersten beiden Partien bisher ungeschlagen. Dem heiß umkämpften 2:2 in Weiler folgte ein beindruckender 7:1-Kantersieg gegen Aufsteiger SG Kisslegg. Und nun ist die junge Mannschaft heiß auf den dritten Streich: „Mir haben die Leistungen der vergangenen zwei Spiele größtenteils gefallen. Es gilt, nur noch ein paar Schräubchen zu drehen“, zeigt sich Volkwein voller Selbstvertrauen. „Allerdings müssen wir sehr vorsichtig sein. Oberzell hat sich in der Sommerpause gut verstärkt und vor allem in der Offensive qualitativ sehr gute Spieler.“

Doch diese von Volkwein so hoch eingeschätzte Offensive bereitete Oberzells Trainer Bernd Seiler zuletzt ein wenig Bauchschmerzen. Viel zu statisch, behäbig und ungenau wurde das Angriffsspiel nach vorn getragen. Viele Chancen wurden schon im Keim erstickt, weil man dadurch dem Gegner zu viel Zeit ließ. So konnte sich das Team immer wieder neu ordnen. Das soll sich nun ändern. „Wir müssen nach Balleroberungen schnell und geradlinig nach vorn spielen, dann kommen wir auch zu gefährlichen Situationen vor dem Tor“, lautet die Marschroute, die Seiler seinem Team mit auf den Weg gibt. Eine große Gefahr ist aber, dass der Gegner an diesem Wochenende nur sehr schwer einzuschätzen ist. „Wenn sie Spieler von oben bekommen, dann hat die Mannschaft eine sehr gute Qualität“, weiß Bernd Seiler, dass der eine oder andere Oberliga-Akteur bei den Balingern auflaufen könnte. Das dürfte die Aufgabe für die Heimmannschaft sicherlich nicht einfacher machen. Zumindest hat der SVO aber heute die Möglichkeit zu zeigen, wie weit er tatsächlich weg ist von der Ligaspitze, denn spielerisch zählen die Gäste sicherlich dazu.

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