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19.02.2013  |  0 Kommentare

Regionalsport SeeOst Konfuser Start in Bregenz

TV Langenargen steht im Stau und dann auf dem Schlauch. Friedrichshafen-Fischbach engagiert, Weingarten mit Pflichtsieg

Hier konnte sich dr Angreifer von der HSG Fr.-hafen Tobias Oschwald (vorne) gegen die drei Spieler vom TV Langenargen durchsetzen und ein weiteres Tor erzielen.  Bild: Bild:



Handball-Bezirksliga: Bregenz II – TV Langenargen 28:24 (21:11). – (ben) Bereits kurz nach der Abfahrt zeichnete sich vergangenen Samstag ein Debakel für die Langenargener ab. Ein Stau verhinderte eine rechtzeitige Ankunft in der Handballhalle Schendlingen. Erst 20 Minuten vor Anpfiff streiften die Jungs um Trainer Detlef Ritter ihre Trikots über, absolvierten ein kurzes Aufwärmprogramm. Genauso konfus wie die Spielvorbereitung gestaltete Langenargen auch die ersten Spielminuten in der so wichtigen Partie. Mit einem Auswärtssieg hätte der TVL an Bregenz vorbeiziehen und wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln können. Diese Hoffnung musste Langenargen bereits zur Halbzeit begraben. Aufgrund einer viel zu löchrigen Abwehr erzielte der Bregenzer Rückraum reihenweise einfache Tore und sorgte mit dem deutlichen Halbzeitstand für eine frühe Vorentscheidung. An diesem Tage schaffte es der TVL weder, die Lücken in der Abwehr zu schließen, noch wollte das Positionsspiel im Angriff so richtig funktionieren. Am Ende der Spielzeit mussten die Jungs vom See eine ebenso bittere wie verdiente Auswärtsschlappe hinnehmen.

TV Langenargen: Pietsch, Rief (Tor), Biermann (1), Vögele (6), Chr. Zocholl (6/2), Häufle (1), Dreher (1), Längin (1), Selg (1), Behr (3), Maier (1), Sattler, Peschke (3).

HSG Friedrichshafen-Fischbach – HC Lustenau 19:29 (10:13). – (vel) Unzufrieden war Trainer Ralf Becker nach der deutlichen Niederlage gegen den Tabellenzweiten nicht: „Das war verdient. Lustenau ist auf jeder Position mit schnellen, athletischen Spielern besetzt und liegt uns einfach nicht.“

Diese Überlegenheit wurde von Beginn an deutlich, denn zuvor hatte Becker sein Team auf das Unterbrechen der zweiten Welle noch eingeschworen. Der HC wurde auch meist schon bei zehn Metern attackiert, zeigte aber seine Stärke im Eins-gegen-eins und ließ sich nicht fest machen. Durch die offensive HSG-Abwehr stand der Kreisläufer der Gäste oft frei, wenn nicht die blitzschnellen Außenspieler, angeführt von Stefan König (7 Treffer), die HSG ohnehin überliefen. Bis zur 20. Minute (6:6) verlief die Partie wegen guter Torwartleistungen auf beiden Seiten ausgeglichen. Markus Schöberl brachte bei der HSG nach 3:6-Rückstand frischen Wind in die Partie. Zur Pause setzten sich die Österreicher dann aber über 11:9 auf 13:10 ab. „Die erste Halbzeit war ganz gut“, war Becker dennoch einverstanden mit dem Rückstand. In der zweiten Hälfte reichten die HSG-Kräfte nur bis zum 13:15, innerhalb weniger Minuten setzte sich Lustenau spielentscheidend auf 19:13 ab. Die Häfler suchten zu früh den Abschluss und scheiterten immer wieder am glänzenden HC-Torwartduo. „Nach 45 Minuten war die Sache gegessen. Da haben wir Arme und Köpfe hängen gelassen“, sah der Coach, wie die Partie verloren ging, aber: „Wir lassen uns davon nicht runter ziehen, das nächste Spiel wird anders.“ Dann trifft die HSG auf Tabellennachbar Ehingen.

HSG FN-Fischbach: Robakowski, Illers; Schicketanz, A. Stehle (1), Westerholt (2), Baumann (2), Oschwald, Weisner (5/2), Knoblauch, Winghardt (5), K. Stehle, Schöberl (4).

TV Weingarten – SC Lehr 31:26 (16:10). – (rgr) Vom Anpfiff weg drehten die Hausherren auf und hatten den Gegner unter Kontrolle. Mit einer kurzen Deckung für Mittelmann Dominik Neff versuchte der SC, die Kreise der Welfenstädter einzuengen. Der TVW trug aber auch seinen Teil dazu bei, dass Lehr im Spiel blieb. Zwar setze die Defensive den Gegner immer wieder unter Druck, doch verlor man in den langen Angriffen der Lehrer irgendwann die Geduld und ging die Gegenspieler dann zu offensiv an. Trotz einiger Fehler im Ballvortrag hielten die Gastgeber den Vorsprung bei mindestens drei Treffern. Vor der Pause drehten die TVW-Jungs nochmals auf. Im zweiten Spielabschnitt wollten sie möglichst schnell die Weichen auf Sieg stellen und begann ähnlich engagiert wie in der ersten Hälfte (19:11). Vor allem der glänzend aufgelegte Thomas Weber traf nun aus allen Lagen. Mit einem deutlichen Vorsprung im Rücken stellten die Jungs von Coach Daniel Kühn dann das Handballspielen ein. Der Gegner nutzte diese Schwächeperiode, um die Hausherren aber ernsthaft in Gefahr zu bringen fehlte die Qualität. Im Schongang brachte der TVW den Sieg über die Zeit.

TV Weingarten: J. Neff, Wanner (Tor). Weber (10), D. Neff (6), Osterc (5/2), Böttcher (2), Grupp (2), Wiest (2), St. Glatzer (1), Kalb (1), Kleinschnittger (1), Schwägli (1), Schilling, Schönenberg.

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