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28.06.2010  |  0 Kommentare

Regionalsport SeeOst „Besseres können wir kaum bieten“

Helle Vorfreude statt Ernüchterung herrscht beim VfB Friedrichshafen nach der Auslosung für die Champions-League-Vorrunde

Treffen mit ihren Klubs in der Vorrunde aufeinander: Konrad Piechocki (Belchatow), Iris Wintzek-Mosna (Trento) sowie Jürgen Hauke und Stefan Mau (Friedrichshafen).  Bild: Bild: Kurth



Volleyball: (cku) Nach Auffassung von Cheftrainer Stelian Moculescu sind die Aufgaben für den VfB Friedrichshafen in der Champions League in der nächsten Saison gegen Belchatow (Polen), Trento (Italien) und Zalau (Rumänien) anspruchsvoll, versprechen aber Volleyballsport auf höchstem Niveau. Polens Meister PGE Skra Belchatow, Titelverteidiger und Klub-Weltmeister Trentino Volley (Italien) und Rumäniens Meister Remat Zalau – für den deutschen Champion VfB Friedrichshafen sind in der kommenden Saison in der CEV Champions League dicke Brocken zu schlucken. „Zwei starke Gegner und eine unbekannte Mannschaft“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Das hätte besser, aber auch schlechter kommen können.“ Beim Abendessen in Constanta (Rumänien) erfuhr der Häfler Coach vom Ergebnis der Auslosung. „Wir saßen zusammen beim Essen, als mir gesagt wurde, dass wir gegen Zalau spielen“, sagte er. „Und kurz danach kam auch schon die SMS von Jürgen Hauke aus Wien.“ Moculescus Reaktion: „Ich habe weiter gegessen. Vom Stuhl gefallen bin ich jedenfalls nicht.“

Sowohl Moculescu als auch Geschäftsführer Jürgen Hauke und Manager Stefan Mau blicken den Spielen im Kreise der besten europäischen Teams schon jetzt mit großer Vorfreude entgegen. „Belchatow und Trento zählen nicht nur zu den besten Mannschaften Europas, sondern der ganzen Welt“, schwärmte Moculescu. „Etwas Besseres können wir unseren Zuschauern kaum bieten. Viel besseren Volleyball gibt es nicht. Da muss die Halle voll werden.“ Genauso begeistert zeigte sich Hauke: „Das werden Volleyballfeste – egal wer von den drei Gegnern zu uns nach Friedrichshafen kommt.“ Auch bei den Kontrahenten herrschte alles andere als Bestürzung über die schwierige, zugleich aber umso attraktivere Gruppenkonstellation.

Belchatows Präsident Konrad Piechocki freute sich schon vor Ort in Wien sichtlich auf ein Wiedersehen mit Friedrichshafen. Und Iris Wintzek-Mosna, Organisation Director in Trento, sagte: „Ich bin glücklich mit dieser Auslosung. Wenn man Champions League spielt und auch bis zum Ende dabei sein möchte, muss einem klar sein, dass man gegen die wirkliche Volleyballelite Europas spielt. Und Friedrichshafen ist ein in der Champions League sehr erfahrener und gut organisierter Klub. Von den Leuten dort kann man viel lernen.“

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