Beim Sieg des finnischen Ford-Piloten Jari-Matti Latvala in Wales wurde der Franzose Loeb Zweiter und baute damit seinen Vorsprung in der Gesamtwertung aus. Nach dem zehnten von 13 Saisonläufen liegt Loeb mit 219 Punkten nun 61 Zähler vor seinem Citroën-Teamkollegen Mikko Hirvonen aus Finnland.
Mann des Tages bei der britischen Traditionsrallye war allerdings Latvala. Der 27-Jährige hatte bei seinem zweiten Saisonsieg nach 19 Prüfungen einen Vorsprung von 27,8 Sekunden auf Loeb. «Das ist wie eine Erlösung. Ich freue mich riesig über diesen Sieg», sagte der in diesem Jahr mehrmals unglücklich agierende Latvala, der schon im Vorjahr in Wales gewonnen hatte. «Das war eine perfekte Rallye für uns und für das Team, ohne Fehler», fügte er hinzu. Dritter wurde Latvalas norwegischer Ford-Teamkollege Petter Solberg.
Loeb bekannte, mit dem zweiten Platz das Maximum erreicht zu haben. «Wir haben wirklich alles versucht. Am Ende mussten wir sehr auf Petter Solberg aufpassen, der uns stark unter Druck gesetzt hatte. Das war wirklich ein harter Kampf mit ihm», erklärte der siebenmalige Saisonsieger Loeb. «Mehr ging am Ende nicht mehr, auch wenn wir alles versucht haben, den zweiten Platz zu halten», sagte Petter Solberg.
Latvala verhinderte mit seinem Erfolg, dass Citroën vorzeitig den achten Hersteller-Titel feiern konnte. Citroën hätte dafür sechs Punkte mehr als Ford benötigt. So aber reduzierten die «Blauen» den Rückstand zum Tabellenführer Citroën von 123 auf 111 Punkte.
