Nach Hofbauers Angaben seien fünf Kandidaten in der engeren Auswahl. Zur Trennung war es vor allem aufgrund des Vetos von Sigurdssons Haupt-Arbeitgeber Füchse Berlin gekommen. «Es ist natürlich schade. Aber ich bin mir sicher, dass diese Mannschaft weitere große Erfolge erreichen kann», sagte der des 37-jährige Sigurdsson, unter dessen Leitung sich die Österreicher in die erweiterte Weltspitze gespielt haben.
Der Isländer hatte das ÖHB-Team im Frühjahr 2008 übernommen und bei der Heim-EM 2010 zu Platz neun geführt. Vor wenigen Wochen qualifizierten sich die Österreicher unter Sigurdsson erstmals seit 1993 für eine WM. «Diese Erfolge waren kein Zufall, das war die Handschrift von Dagur», meinte Hofbauer.
