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01.06.2012  |  von  |  0 Kommentare

Kiel (dpa) Kiel bereitet sich auf schwarz-weiße Partynacht vor

Das Triple ist längst geschafft, nun soll am Samstag die Krönung folgen. Rekordmeister THW Kiel will seine Bilanz in der Handball-Bundesliga mit einem Sieg im letzten Spiel gegen den VfL Gummersbach auf 68:0 Zähler ausbauen - das gelang bisher keinem Team im deutschen Profisport.

Reiner Witte wird die Meisterschale übergeben. Foto: Jens Wolf  Bild: Foto: dpa



Reiner Witte wird die Meisterschale übergeben. Foto: Jens Wolf

Nach Abpfiff der Begegnung werden Ligapräsident Reiner Witte und Geschäftsführer Frank Bohmann die silberne Meisterschale überreichen. Für den THW Kiel ist es der 17. Titel der Vereinsgeschichte.

Dominik Klein, Markus Ahlm, Filip Jicha und Co. ließen es nach einer Mammutsaison zu Wochenanfang auf Mallorca schon einmal krachen. Doch die zweitägige Mannschaftssause soll nur der Anfang für einen Party-Marathon an der Förde gewesen sein. Im Autokorso fahren die Spieler zum Rathausplatz, wo nach dem Empfang durch Oberbürgermeister Peter Todeskino mit den Kielern gefeiert werden soll. «Wir haben im vergangenen Jahr den Balkon vermisst, jetzt wollen wir dieses einzigartige Gefühl richtig genießen», sagt Dominik Klein. Fans ohne Ticket können die Liveübertragung des letzten Spiels auf einer 50 Quadratmeter großen Leinwand verfolgen.

Einen Ausrutscher gegen Gummersbach wollen sich die Norddeutschen auf keinen Fall leisten. Das zeigten sie schon am Donnerstag in Hildesheim, wo sie vier Tage nach dem Triumph in der Champions League souverän mit 35:24 siegten. Zwar waren die Kieler erst am Vortag von ihrem feucht-fröhlichen Kurzausflug nach Spanien zurückgekehrt, doch Coach Alfred Gislason hatte nichts zu bemängeln: «Es war eine schwierige Situation, deswegen muss ich meine Mannschaft für ihren Einsatz loben», sagte der Isländer. Er selbst hatte sich eine kurze Auszeit in seinem Haus in Magdeburg gegönnt.

Zum letzten Mal wird der THW ein Pflichtspiel in dieser Erfolgsformation bestreiten. Verabschiedet wird der Schwede Kim Andersson. Nach sechs deutschen Titeln zieht es den Linkshänder wieder Richtung Heimat, er wird künftig für AG Kopenhagen auflaufen. Der THW hat als Ersatz im rechten Rückraum Marko Vujin (28) vom ungarischen Club MKB Veszprem verpflichtet. Auch Milutin Dragicevic wird vor Vertragsende 2014 wechseln - man habe sich mit dem Serben geeinigt, melden die «Kieler Nachrichten».

Als Erinnerung an die einmalige Saison mit dem Startrekord in der Bundesliga, dem achten DHB-Pokalsieg und dem dritten Champions-League-Gewinn hat sich die Marketingabteilung des THW einiges ausgedacht. Neu im Angebot ist der schwarz-weiße Kieler Gartenzwerg - jetzt auch mit Schale.

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