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Am Rande der Feierlichkeiten zum WM-Sieg Spaniens ist es in Katalonien und im Baskenland zu Ausschreitungen gekommen. In Barcelona nahm die Polizei in der Nacht 21 Randalierer fest, die Autos und Müllcontainer in Brand gesteckt hatten, wie die Behörden mitteilten.

Zudem griffen die Unruhestifter 16 Streifenwagen der Polizei mit Flaschen und Steinen an. Bei den Krawallen und den Feiern zum 1:0-Sieg Spaniens über die Niederlande wurden in Barcelona zudem 74 Menschen verletzt, darunter zwölf Polizisten. 21 der Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Rund 75 000 Menschen hatten die Partie in der Mittelmeer-Metropole an einer Riesenleinwand auf dem Plaza España verfolgt,

Im Baskenland griffen militante Separatisten mehrere Anhänger der spanischen Nationalmannschaft an. Mindestens vier von ihnen wurden verletzt, wie das baskische Innenministerium mitteilte. Drei der Täter nahm die Polizei fest.

In Bilbao ging ein Mann mit einem Holzknüppel auf zwei Fußballfans los, die eine Spanienflagge trugen. Ähnliche Zwischenfälle gab es auch in Zarauz und in der baskischen Hauptstadt Vitoria. Dort steckten Randalierer zudem Autos und Müllcontainer in Brand.

In Madrid verlief die WM-Party weitgehend friedlich. Mehr als 200 000 Menschen feierten den ersten WM-Titel des Landes bis in die Nacht auf den Straßen. Es gab rund 260 Leichtverletzte, wie der Rettungsdienst mitteilte.

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