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Gerüchte über drohende Ausländerfeindlichkeit im WM-Gastgeberland Südafrika werden nach Ansicht von Polizeiminister Nathi Mthetha gezielt gestreut. In einer Erklärung betonte er, ranghohe Politiker steckten hinter der Kampagne.

Ohne sie konkret zu benennen, meinte Mthetha: «Das sind die gleichen Leute, die vor der WM eine infame Schmierkampagne gestartet haben und von einem drohenden Blutbad in diesem Land gesprochen haben.» Der Minister erklärte, bei diesen Personen handele es sich um Menschen, die hohe Ämter in Politik und Gesellschaft bekleiden.

Er hatte bereits am Vortag nach einer inner-ministeriellen Sondersitzung in Pretoria vor einer von den Medien geschürten «Hysterie» gewarnt. Dennoch seien die Sicherheitskräfte vorsorglich in Alarmbereitschaft. Mehrere Organisationen und Interessengruppen hatten vor einer neuen Welle ausländerfeindlicher Akte nach dem Ende der Fußball-WM gewarnt. Im Mai 2008 waren bei fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Südafrika insgesamt 62 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Etwa 100 000 Menschen wurden vertrieben.

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