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Die «Pinkel-Affäre» um einen englischen WM-Touristen soll noch vor dem Ende des Fußball-Turniers in Südafrika juristisch geklärt werden. Am Wochenende muss sich ein britischer Boulevard-Journalist in Kapstadt vor Gericht verantworten.

Dem Reporter wird vorgeworfen, dem Fan Pavlos Joseph bei seinem unerlaubten Kabinenbesuch in der englischen Team-Umkleide behilflich gewesen zu sein. Joseph war nach dem Vorrundenspiel zwischen England und Algerien (0:0) am 18. Juni in der Teamkabine der «Three Lions» aufgetaucht - angeblich auf der Suche nach einer Toilette. Nach Ansicht der südafrikanischen Ermittler war die Aktion geplant, um die WM- Sicherheitsvorkehrungen in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen.

Joseph war zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 750 Rand (80 Euro) verurteilt worden und durfte anschließend Südafrika verlassen. Der Journalist der Zeitung «Sunday Mirror», der der Anstiftung verdächtigt wird, befindet sich gegen Kaution auf freiem Fuß, muss aber am 10. und 11. Juli zur Hauptverhandlung wieder vor Gericht erscheinen.

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