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Hannover Witwe: "Robert litt an Depressionen"

11.11.2009
Von dpa
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Robert Enke litt vor seinem Selbstmord mehrere Jahre an schweren Depressionen. Das berichteten Enkes Witwe und der behandelnde Arzt von Enke.

In einer bewegenden Pressekonferenz berichteten die Witwe Teresa Enke und der behandelnde Arzt Valentin Markser in Hannover über die Seelenkrankheit des 32-Jährigen. Schon seit 2003 litt der Profi von Hannover 96 unter Depressionen und Versagensängsten. Dazu kam der Schicksalsschlag 2006, als die herzkranke Tochter Lara im Alter von zwei Jahren starb.

„Wir dachten, wir schaffen alles. Wir dachten halt auch, mit Liebe geht das. Aber man schafft es doch nicht immer“, sagte sie mit stockender Stimme und Tränen in den Augen. Aus Angst um seine Karriere, aber auch aus Angst um das Sorgerecht für die im Mai adoptierte Tochter Leila, wollte Enke seine Leiden der Öffentlichkeit verheimlichen.

Dass er sich umbringen würde, ahnten aber auch seine Frau, der Arzt und das nähere Umfeld nicht. In seinem Abschiedsbrief habe sich Enke bei seiner Familie und seinem Arzt entschuldigt, „für die bewusste Täuschung über seinen seelischen Zustand der letzten Tage, der notwenig war, um seinen Selbstmordplan verwirklichen zu können“, erklärte Markser. Noch am Sonntag hatte Enke im Punktspiel seines Vereins gegen den Hamburger SV im Tor gestanden.

Erstmals habe sich Enke vor sechs Jahren in seiner Zeit beim FC Barcelona und seinem kurzen Auftritt bei Fenerbahce Istanbul in Behandlungen begeben, sagte der Kölner Mediziner Markser. Bis kurz vor seinem Tod habe der Bundesliga-Profi unter medizinischer Betreuung gestanden. Eine stationäre Behandlungen hatte der achtfache Nationalspieler noch am Tag seines Selbstmordes abgelehnt, berichtete Markser.

Nach Sebastian Deisler, der 2003 seine Erkrankung öffentlich gemacht und seine Karriere nach mehreren Comeback-Versuchen 2007 beendet hatte, wird mit dem tragischen „Fall Enke“ zum zweiten Mal die Depression eines deutschen Nationalspielers publik.

Zuletzt hatte Robert Enke neun Wochen lang pausiert. Als Begründung war eine bakterielle Darminfektion genannt worden. Markser sagte, dass er Enke in dieser Zeit psychotherapeutisch behandelt habe.

Der achtmalige Nationalspieler war am Dienstag an einem Bahnübergang in Neustadt am Rübenberge, in der Nähe seines Wohnorts, gegen 18.25 Uhr von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden.

Trauer um Robert Enke

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Es ist....
Von unbekannt
nicht verkehrt sofort darüber zu srechen,denn das hilft ungemein.
Bin mir sicher...
wenn sie es nicht wollte, hätte auch der Pressesprecher des Vereins gereicht.
gehts noch
hey lasst doch die frau in ruhe trauern is ja schlimm die pressekonferenz hab die grad in tv ...
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