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Stuttgart (dpa) Lockerer Pflichtsieg für Stuttgart gegen St. Pauli

31.10.2012
Der VfB Stuttgart hat den Stolperstart in die Saison hinter sich gelassen und durch ein souveränes 3:0 (3:0) gegen den FC St. Pauli zum achten Mal in Serie das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht.
VfB Stuttgart - FC St. Pauli

Stuttgarts Vedad Ibisevic (l) schießt das Tor zum 2:0. Foto: Marijan Murat  Bild: Foto: dpa

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Gegen den Zweitligisten aus Hamburg blieben die Schwaben vor 26 100 Zuschauern im fünften Pflichtspiel hintereinander ungeschlagen. Die Tore in der Mercedes Benz-Arena erzielten der sehr agile Ibrahima Traoré (21.), Torgarant Vedad Ibisevic (22.) und Tamas Hajnal (41.). Es war ein locker und leicht herausgespielter Erfolg für den VfB, der auch noch Kräfte schonen konnte.

«Wir wollten unbedingt ins Achtelfinale rein. Das war eine sehr konzentrierte Leistung der Mannschaft», sagte VfB-Trainer Bruno Labbadia. Sein Kollege Michael Frontzeck stellte fest: «Das war ein verdienter Sieg für den VfB. Das 2:0 war zu leicht, damit war das Spiel entschieden.»

Traoré erlöste die VfB-Fans mit einem Linksschuss aus 20 Metern, Pauli-Keeper Philipp Tschauner machte dabei keine gute Figur. Schnell legten die Hausherren nach zum 2:0: Ibisevic stellte mit seinem elften Tor im 14. Pflichtspiel die Weichen. Cristian Molinaro hatte geflankt, Paulis Markus Thorandt unfreiwillig verlängert - diesmal war Tschauner chancenlos. Auch beim 3:0 durch Hajnal war der Hamburger Keeper ohne echte Abwehrmöglichkeit. Ibisevic spielte auf Christian Genter, der auf den freistehenden Hajnal flankte. Der Ungar hatte keine Probleme, um konnte erstmals in dieser Saison einen Torerfolg zu bejubeln.

Drei Tage nach dem 2:1-Heimerfolg gegen Eintracht Frankfurt hatte Labbadia seine Elf zu Beginn auf drei Positionen verändert. Antonio Rüdiger, Hajnal und Shinji Okazaki waren neu im Team. Nach dem Wechsel bekamen Gentner und Kapitän Serdar Tasci ein Päuschen. «Das war nur eine Vorsichtsmaßnahme», sagte Tasci und verwies auf leichte Probleme mit dem Innenband im Knie.

Auf dem Feld ging es dann nicht mehr ganz so zielstrebig zur Sache - Hanjal vergab kurz vor Schluss noch eine große Gelegenheit. Die beste Chance aber hatte St. Pauli. Fin Bartels hätte fast das 3:1 erzielt, aber Rüdiger kratzte den Ball von der Linie. Letztendlich aber war das Team des neuen Trainer Michael Frontzeck überfordert. Dabei hatte der Coach seine Mannschaft im 4:4:2 offensiv ausgerichtet, Dennis Daube stürmte neben Marius Ebbers. Doch der Anfangselan der Gäste wurde sehr schnell gebremst - und Stuttgart darf mit Selbstvertrauen nach Dortmund fahren.

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