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Bremen (dpa) Almeida: Mit «gefrorenen Zehen» zum Sieg

10.02.2010
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Halb erfroren zum Matchwinner: Den «goldenen Schuss» zum Halbfinaleinzug im DFB-Pokal hämmerte Werder Bremens Edeljoker Hugo Almeida mit «gefrorenen großen Zehen» ins Netz.

Gerade einmal fünf Minuten war Almeida im Spiel, als er das 2:1 gegen Hoffenheim besiegelte. Wieder einmal musste der Portugiese lange auf seinen Einsatz warten. «Natürlich will ich immer spielen, aber ich mische mich nicht in die Angelegenheiten des Trainers ein», sagte Almeida, nachdem er 71 Minuten lang bei Minusgraden auf der Bank gefroren hatte. Von 17 Pflichtspielen in dieser Saison absolvierte der 25-Jährige nur acht von Beginn an, schoss aber sechs Tore.

«Es ist sehr wichtig für uns, solche Spieler in der Hinterhand zu haben», sagte Per Mertesacker über die Qualitäten des Portugiesen, der in seinen dreieinhalb Jahren an der Weser nur gelegentlich erste Wahl war. «Er muss einfach noch weiter arbeiten, um beständiger zu spielen», forderte Clubchef Klaus Allofs. «Wenn er immer so spielen würde wie heute, wäre das gar keine Frage.» Durch die taktischen Umstellungen von Trainer Thomas Schaaf werden wohl noch viele Vorstellungen wie am 9. Februar folgen müssen. Denn an Top-Torjäger Claudio Pizarro führt derzeit kein Weg vorbei.

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