Zahlreiche Venezulaner zogen durch die Straßen der Hauptstadt Caracas und zeigten Plakate mit der Aufschrift: «Maldonado, der Stolz von Venezuela!» Die Zeitung «El Universal» titelte: «Unser Hirte» und spielte damit auf seinen Vornamen Pastor an. Der erste Grand-Prix-Erfolg eines Fahrers aus Venezuela brachte dem gespaltenen Land wenige Monate vor der Präsidentenwahl einen seltenen Moment der nationalen Einheit.
Der 27 Jahre alte Maldonado gilt als Anhänger des sozialistischen Präsidenten Hugo Chavez, mit dem er schon öfters öffentlich aufgetreten ist. Der Staatschef, der sich gerade von seiner jüngsten Krebsbehandlung erholt, meinte: «Unser Pastor Maldonado hat gewonnen und Geschichte geschrieben. Bravo Pastor!» Auch Henrique Capriles, der Herausforderer von Chavez in den kommenden Präsidentschafts-Wahlen, übermittelte via Twitter seine Glückwünsche an Maldonado.
