«Ich sage nicht generell, dass das nicht infrage kommt», sagte der 60-Jährige der «Hannoverschen Allgemeinem Zeitung». Der derzeitige Trainer der Hannover Scorpions aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nannte zugleich als Bedingung für ein mögliches erneutes Engagement die Alleinkompetenz im sportlichen Bereich: «Das geht nur, wenn es so läuft, wie ich es meine.» Bislang hat Zach, der nach dieser Saison Hannover verlässt, noch keine Angaben zu seiner Zukunft gemacht.
Nach dem olympischen Eishockey-Turnier, das die deutsche Mannschaft trotz sieben NHL-Profis ohne Punktgewinn als Elfte abschloss, hatte es Kritik an Bundestrainer Uwe Krupp gegeben. Kurzzeitig war sogar über dessen Ablösung noch vor der Heim-WM im Mai spekuliert worden. In der vergangenen Woche hatte der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), Uwe Harnos, dies jedoch ausgeschlossen. Als möglicher Kandidat für eine Krupp-Nachfolge gilt auch der bisherige Schweizer Auswahltrainer und einstige deutsche Nationalspieler Ralph Krueger.
Zach, der bereits von 1998 bis 2004 Bundestrainer war, kritisierte auch die Außendarstellung des DEB. «Die Rederei von einem Medaillengewinn muss endlich aufhören. Das Ziel kann nur der Klassenerhalt in der A-Gruppe sein.»
