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Köln (dpa) Hoffnung für Haie - Eichin: «Boden gut gemacht»

16.03.2010
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Vor dem Showdown um die Playoff-Teilnahme in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) wächst bei den finanziell angeschlagenen Kölner Haien die Hoffnung auf das wirtschaftliche Überleben.

«Wir haben an Liquidität Boden gut gemacht. Das heißt aber nicht, dass die Kuh vom Eis ist, weil wir langfristig denken müssen», sagte Haie-Geschäftsführer Thomas Eichin vor der Partie bei Adler Mannheim. Das Erreichen der zehnten Platzes nach Ende der Hauptrunde, der zur Teilnahme an den Vor-Playoffs berechtigt, bezeichnete Eichin als «überlebenswichtig».

Einzelheiten über die momentane finanzielle Situation des Clubs, dessen Liquiditätslücke von rund 500 000 Euro in der laufenden Saison vor einigen Wochen bekanntgeworden war, nannte Eichin nicht. Durch verschiedene Aktionen zur Rettung der Haie ist aber inzwischen ein beträchtlicher Betrag in die Kasse geflossen. Zur Verbesserung der finanziellen Lage haben in den vergangenen Wochen u.a. der Verkauf von mehr als 10 000 roten «Retter-T-Shirts» zu einem Stückpreis von 15 Euro, Einnahmen durch eine Fan-Party im «Wiener Steffie», zahlreiche Spenden-Initiativen im Internet sowie das ausverkaufte Heimspiel gegen die DEG Metro Stars und Extra-Zahlungen von Sponsoren und Partnern beigetragen.

Das Erreichen der Playoff-Qualifikation (best of three) mit mindestens einem Heimspiel würde eine weitere deutliche Entspannung bedeuten, weil diese Einnahmen nicht einkalkuliert waren. Der Einzug in die Viertelfinal-Playoffs würde dann wohl die noch vor Wochen drohende Insolvenz endgültig abwenden. An diesem Donnerstag will auch TV- und Sternekoch Mario Kotaska helfen und in seinem Imbisswagen «bratwerk» Currywurt, Schascklik und Pommes zugunsten des KEC verkaufen. «Die Haie gehören einfach zu Köln». Da will ich gern helfen», sagte Kotaska.

Darüber hinaus hat der Club zahlreiche Maßnahmen getroffen, die Kosten herunterzufahren. Immerhin spricht Eichin schon von der kommenden Saison. «Wir müssen im kommenden Jahr eine effektive Mannschaft auf das Eis bringen und wenn nötig Einsparungen im Nachwuchsbereich vornehmen.»

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