Volleyball-Bundesliga: VfB Friedrichshafen – Wuppertal Titans 3:0 (25:15, 27:25, 25:18). – Lukas Tichacek (Zuspiel), Georg Grozer (Diagonal), Joao Jose und Marcus Böhme (Mittelblock), Idi, Andras Geiger (Annahme und Außenangriff) und Libero Nikola Rosic, die erste Sechs, begannen gegen den Tabellenletzten. Warum sollte VfB-Trainer Stelian Moculescu ein unnötiges Risiko eingehen? Auch wenn die durch einen Magen-Darm-Virus vor kurzem komplett flachgelegten Titans nicht vor Kraft strotzend beim haushohen Favoriten antraten.
Tichacek & Co. legten nach ausgeglichenem Beginn mit den Aufschlägen von Georg Grozer (zwei Asse) entscheidende Punkte zwischen sich und die Bergener (14:8). Der spielerische Unterschied zwischen den beiden Teams ließ den VfB-Vorsprung schon bald mächtig anschwellen (19:12). Jetzt war die Zeit für die zweite Friedrichshafener Garde gekommen: Adrian Gontariu und Christian Fromm wurden eingewechselt, wenig später Markus Steuerwald. Am schnellen Satzende änderte das nichts. Aber nach dem Wechsel hatten die „Blau-Weißen“ so ihre liebe Mühe mit sich und dem Gegner. Wuppertal nutzte die Gunst der Stunde, drehte nach deutlichem Rückstand (4:8, 14:16) den nun wesentlich engeren Spielverlauf auf 20:18. Aber diese Führung konnte die Mannschaft von Gergely Chowanski nicht zum Satzgewinn ummünzen. Moculescu wechselte Geiger zurück, Steuerwald musste Platz machen – und den ersten Satzball (24:23) hatte der VfB, der nun mit Grozer für Tichacek spielte. Den vergab Gontariu. Beim zweiten (25:24) war Casper Munk nicht zu bremsen. Genauso wenig wie Lukas Kampa beim dritten und letzten, der listig seine Chance erkannte und das bunte Kunstleder statt zu stellen zum 27:25 ins Feld pritschte.
