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Universität Neu an der Uni? Keine Panik!

05.10.2012
Von dpa/tmn
Universität -  Im akademischen Leben gibt es einiges zu beachten und vieles herauszufinden. Umso schneller man sich zurechtfindet an der Hochschule, desto schneller klappt's auch mit dem Studium.
Symbolbild Uni

 Bild: Waltraud Grubitzsch (dpa-Zentralbild)

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Aller Anfang ist schwer: Erstsemester haben es nicht leicht, im weiten Uni-Kosmos Orientierung zu finden. Zum ersten Mal überhaupt müssen sie sich nach der Schulzeit selbst organisieren. Doch wie macht man das? Und welche Infos braucht man? Einige Tipps von Hochschul-Experten, damit Erstis nicht stolpern, sondern sich schnell auf das Wesentliche konzentrieren können: das Studieren.

Peter Schott hat schon so manchen nervösen Ersti erlebt. Das Wichtigste zu Beginn des Studiums sei jedoch, "gelassen zu bleiben und sich klarzumachen, dass die anderen Studienanfänger in der gleichen Situation sind", sagt der Leiter der Zentralen Studienberatung (ZSB) an der Uni Münster. Er rät, sich möglichst früh mit den anderen Erstis zusammenzutun und darauf zu vertrauen, "dass man sechs Wochen später über vieles schmunzeln wird, was zu Beginn unlösbar schien."

So meistern Studenienanfänger die ersten Uni-Wochen
  • Tipp 1: Orientierungswoche nicht verpassen!
    Die besten Infos zum Studienstart gibt es in den Einführungstagen und Orientierungswochen, die oft der Fachbereich veranstaltet. In der Orientierungswoche geht es nicht nur darum, viele Freunde und Kneipen im Studienort kennenzulernen – auch wenn das natürlich ebenso zum Angebot gehört. In der Hauptsache aber helfen erfahrene Tutoren neuen Studenten, sich im Universum Uni zurechtzufinden, neue Begriffe, Studienordnungen und die Anforderungen der Lehrenden zu verstehen.
  • Tipp 2: Für die Orientierung auf dem Campus
    Sich auf dem Uni-Gelände zurechtzufinden, ist am Anfang gar nicht so leicht. Oft gibt es vor dem Semesterstart spezielle Führungen, damit Studienanfänger nicht am ersten Tag ratlos die Institutsräume suchen. Teilweise geben Studenten-Hotlines auch telefonische Auskunft. Außerdem lohne es sich, schon früh den Kontakt zur Fachschaft zu suchen, denn diese bietet für die Erstsemester Willkommensangebote an.
  • Tipp 3: Einführung ins Wissenschaftliche Arbeiten
    Schulaufsätze und und mathematische Gleichungen auf der Tafel ausrechnen waren gestern. An der Universität ist wissenschaftliches Arbeiten angesagt. Und das unterscheidet sich in einigen Punkten von den schulischen Aufgaben. Deswegen ist es ratsam, im ersten Semester Einführungskurse zum wissenschaftlichen Arbeiten zu besuchen. Neben der Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken sowie Formalien zur Erstellung von Hausarbeiten und Referaten, gibt es in diesen Kursen häufig auch Lerneinheiten zum Thema Zeit- und Selbstmanagement und zum Umgang mit Prüfungen und Studienstress.
  • Tipp 4: Hilfe im Dschungel der Uni-Begriffe
    Creditpoints, Zentrale Studienberatung, Studien- und Prüfungsordnung, Semesterwochenstunden: Ganz schön viele neue Begriffe, aber mit diesen sollten Erstsemester schnell vertraut werden. Oft gibt es zur Erklärung der Begriffe ein spezielles Studienlexikon auf der Homepage der Universität oder des jeweiligen Fachs. Erklärungen können auch die Onlineplattformen wie "Moodle" oder "Doodle" helfen, die auch für den Austausch und die Zusammenarbeit mit Lehrenden wichtig sein kann.
  • Tipp 5: Richtige Zeiteinteilung
    Besonders schwer fällt Studienanfängern oft die Zeiteinteilung und Tagesstruktur. Wie viel Kurse pro Tag Sinn haben und wie viel Lernzeit realistisch ist, muss jeder Student für sich herausfinden. Diese alte Faustregel kann dabei helfen: 20 Stunden Veranstaltungen und 20 Stunden Vor- und Nachbereitung pro Semesterwoche. Wichtig ist die Entwicklung einer kontinuierlichen Arbeitsroutine, die Überlastung und Stress in der Prüfungsphase am Ende des Semesters vorbeugt. Für den Anfang ist es ratsam, im ersten Semester nur die vom Fach empfohlenen Anfängerkurse zu belegen und nicht mehr. Experten raten auch, genügend Zeit für Erholung und Freizeit übrig zu lassen. Studienberater empfehlen, pro Semester 30 Leistungspunkte zu erwerben. Ein Leistungspunkt entspricht etwa 25 bis 30 Arbeitsstunden - pro Semester beträgt der Zeitaufwand also 750 bis 900 Zeitstunden.
 
Semesterstart

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