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14.07.2012  |  von Volker Geiling  |  0 Kommentare

Friedrichshafen Ohne Musik läuft nichts

Friedrichshafen -  „Noch haben wir Glück mit dem Wetter gehabt. Hoffen wir, dass es so bleibt“, sagt Thomas Zehrer, der sein 26. Seehasenfest auf der Uferpromenade als Festwirt verbringt und dessen Familie seit über 40 Jahren dort präsent ist.

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„Ohne Musik läuft nichts“ und deshalb habe man Musik fast rund um die Uhr engagiert, erklärt er gestern kurz vor dem Bieranstich weiter. Die Kapellen spielten quasi nonstop zum Beispiel aus Kehlen, Schnetzenhausen, Ailingen, Kluftern, Jettenhausen, Oberteuringen, Immenstaad und Ettenkirch. Insgesamt hat er 30 Personen für das Wohlergehen der Gäste eingestellt. „Das ist natürlich ein Riesenaufwand, aber der lohnt sich auch an den Festtagen“, weiß er.

Fast ganz auf Pop und Rock hat Josef Roth, Inhaber des „Spitalkellers“ in Friedrichshafen, gesetzt. Bei ihm gastieren heute die Band „Mirage“, am Sonntag „Midnight Blues“ und am Montag „Check in“, allerdings auch das „Gamsbart Trio“. „Ich bin seit 20 Jahren mit Herz und Seele auf dem Fest dabei“, gesteht Roth, der seit zwei Jahren allein und in eigener Regie seinen Biergarten umtreibt. Voll des Lobes ist der Wirt über den Städtischen Bauhof, der in Windeseile über den durch den „Strand“ vermurksten Boden Platten aufgelegt habe. „Das war richtig toll, dass das noch alles rechtzeitig geklappt hat“, freut er sich. Ansonsten hat er beim Besuch des SÜDKURIER ein Problem: „Die Bedienungen sind noch nicht alle da. Es pressiert, weil heute bei dem schönen Wetter die Leute schon viel früher als sonst vor dem Bieranstich gekommen sind.“ Schließlich ist aber alles wie in jedem Jahr gut gelaufen, dank auch der Mithilfe des Feste-Disponenten Alexander Schöpf von der Brauerei.

Über 600 Plätze verfügt der „Breitengradwirt“ Maik Gurke, der zum vierten Mal mit von der Partie ist. Ihm und Christa Kronberger gehören das Strandcafe im Strandbad in Eriskirch gleichen Namens. Günter Göppel, die „rechte Hand des Chefs“, betont, dass das Konzept greife, das von Gurke entwickelt worden sei. „Wir sind gut angekommen“, behauptet Göppel. Am heutigen Samstag treten die „Gehrenbergspatzen“ auf, und es startet eine Party mit „Werner & Company“. Am Sonntag ist ein Frühschoppen mit den Schlossbühl-Musikanten und ein Hock mit den Fanfarenzügen geplant. Am Montag folgt wiederum ein Frühschoppen mit den Gehrenbergspatzen und eine Show mit dem Trommlerzug Aeschach.

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