Am Samstag, 4. Juli 2015 zerstörte ein Inferno das beliebte Schwaketenbad in Konstanz. Innerhalb kürzester Zeit brannte das Schwimmbad komplett nieder. Der Schaden geht in die Millionenhöhe.
Die Schuldfrage ist noch nicht abschließend geklärt, der Auslöser für die verheerenden Flammen im Schwaketenbad steht für die Badische Versicherungen (BGV) fest: Der Brandherd befand sich dort, wo am 4. Juli gerade Bauarbeiten im Gange waren.
Die Planung zum Wiederaufbau des beliebten Konstanzer Bades beginnt mit einer Diskussion über Größe der Becken. Während die Vereine eine Chance zur Vergrößerung sehen will die Bädergesellschaft an alten Dimensionen festhalten.
Bei den Abräumarbeiten des Schwaketenbads sind für die Entsorgung besondere Maßnahmen notwendig: Asbesthaltige Bruchteile müssen mithilfe von Experten getrennt werden, Arbeiter tragen wegen des Asbests Schutzkleidung.
Bei den Abräumarbeiten des Schwaketenbads sind für die Entsorgung besondere Maßnahmen notwendig: Asbesthaltige Bruchteile müssen mithilfe von Experten getrennt werden, Arbeiter tragen wegen des Asbests Schutzkleidung.
Das Außenbecken der Therme ist seit Neuestem eine beheizbare Schwimmhalle. Nur etwa fünf Stunden dauerten die Arbeiten, um den weißen Koloss, namens Traglufthalle, aufzublasen. Diese Konstruktion soll ab 24. Oktober als Ersatz für das abgebrannte Schwaketenbad dienen.
Konstanzer Schwimmer dürfen sich auf den 24. Oktober freuen, dann wird die Halle über dem 50-Meter-Becken der Therme eröffnet. Das Becken dient bis Frühjahr 2019 als Ersatz für das abgebrannte Schwaketenbad.
Nach dem verheerenden Brand im Schwaketenbad reaktiviert die Bädergesellschaft das Hallenbad am Seerhein für die Öffentlichkeit, mehr als vier Jahre nach der Schließung.
Konstanzer Schwimmer dürfen sich freuen: Mit einem Spezialkonstrukt gleicht die Bädergesellschaft die beim Brand im Schwaketenbad zerstörten Wasserflächen aus.
Mitte September sollen die Aufräumarbeiten am abgebrannten Schwaketenbad beginnen. Und die Planung für den Wiederaufbau läuft auch schon auf Hochtouren. Mittlerweile ist klar, wann das neue Bad stehen soll - und für welche Zwecke es gebaut wird.
Gespenstisch wirken die Bilder der Ruine, die das vor wenigen Wochen niedergebrannte Schwaketenbad von oben zeigen. Sie stammen von einer Flugdrohne und machen das ganze Ausmaß des verheerenden Brandes deutlich.
Während die Ermittlungen zur Ursache des Schwaketenbad-Brands noch andauern, beginnen die Planungen für ein neues Bad. Wo dieses gebaut werden soll, ist noch ungewiss.
Beim Treffen der Schwaketenbad-Mitarbeiter und -Gäste werden viele Erinnerungen an das alte Bad ausgetauscht. Gemeinsam ist allen die Hoffnung auf einen funktionalen Neubau.
Nach dem Großbrand am Schwaketenbad sind die angrenzenden Sportanlagen wieder freigegeben, nachdem sie vorsorglich gesperrt worden waren. Vor allem betroffen waren die Wollmatinger Halle, die Tennisanlage des PTSV Konstanz sowie das Sportzentrum Wollmatingen.
Das Landratsamt empfiehlt Kleingärtnern im Umfeld des abgebrannten Schwaketenbads, selbst gezogenes Gemüse vor dem Verzehr abzuwaschen. Auf diese Weise könnten mögliche Brandstaub-Rückstände entfernt werden.
Die Konstanzer sind gebeutelt, der Brand hat ihnen das Hallenbad genommen. Doch die Stadt wird mit einer großen Portion Solidarität eine lange Durststrecke überstehen.
Nach dem verheerenden Großbrand am Samstag im Schwaketenbad steigt erneut Rauch aus den Trümmern auf. Die Feuerwehr hat die Glutnester unter Kontrolle.
Stadtwerke- und Bädergesellschafts-Chef Norbert Reuter spricht im Interview über den Brand im Schwaketenbad und wie es weiter geht. Klar ist: ein neues Bad für die Konstanzer Bevölkerung muss her.
Der 2. Vorsitzende des SK Sparta Johannes Briechle spricht im SÜDKURIER über die Zukunft des Vereins, nachdem die Hauptsportstätte des Vereins, das Schwaketenbad, von einem Feuer komplett zerstört wurde
Der Großbrand des Schwaketenbads in Konstanz hat einen Schaden in Millionenhöhe verursacht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur bislang unbekannten Brandursache aufgenommen und bittet die Bürger um Mithilfe.
Glutnester unterm Dach, Gluthitze in der Luft und alle Kameraden bis zur Erschöpfung im Einsatz: Die Konstanzer Feuerwehr erklärt, wie es zu dem Großbrand kommen konnte: „Das war in dieser Dramatik nicht vorhersehbar.“
Die Polizei Konstanz ermittelt zur Brandursache. Die Feuerwehr hatte alles im Einstaz, was ihr zur Verfügung stand, aber Glutnester und Rauchgas sind schwer zu beherrschen.
Die Kriminalpolizei und Asbest-Experten sind bereits vor Ort, Sachverständige schätzen nun die Schadenshöhe. Gibt es ein neues Schwaketenbad und was ist mit den Bäderpässen und Zwölfer-Karten? Die Bädergesellschaft beantwortet wichtige Fragen!
Konstanz an Tag zwei nach dem Brand im Schwaketenbad: Mit diesen ersten Bildern aus dem Inneren wird das ganze Ausmaß der Zerstörung deutlich. Ruß, Splitter und Trümmer, soweit das Auge reicht: Beklemmende, bedrückende und traurige Bilder aus der Brandruine.
Noch immer ist unklar, wieso das Dach des Konstanzer Schwimmbades in Flammen aufging. Sobald die letzten Löscharbeiten erledigt sind, sollen Sachverständige nach der Ursache forschen. Auch über die Schadenshöhe machte die Polizei genauere Angaben.