Zahlreiche Bildungsstätten im Kreis beteiligen sich aktuell am Schulwettbewerb von Sparkasse Schwarzwald-Baar sowie Medienhaus SÜDKURIER – und es sollen noch mehr werden: Der Anmeldeschluss ist am 11. Mai. Die Schulleiter, die sich bereits an dem Projekt beteiligen, sind voll des Lobes über den Vorstoß von Sparkasse und SÜDKURIER, bietet der Wettbewerb doch den unschätzbaren Vorteil, dass die Bildungsstätten ihre Projekte in der Öffentlichkeit präsentieren können, wie Elisabeth Opel, Rektorin der Steppach-Schule, in Villingen hervorhebt. Oftmals stünden in der öffentlichen Meinung Themen wie das von Schulverweigerern im Vordergrund, dabei „tun wir Schulen doch eine ganze Menge positive Dinge“.
Dieser Wettbewerb sei nun eine klasse Möglichkeit, die Aktivitäten nicht nur vorzustellen, „wenn wir Glück und die notwendige Unterstützung haben, gewinnen wir auch noch etwas.“ Immerhin geht es um gestaffelte Preise in einem Gesamtvolumen von 100 000 Euro. In vielen Kollegien sprudeln bereits die Ideen. Dabei geht es um Konzepte, bei denen Kreativität, Organisation und Teamwork deutlich werden sollen.
Die Villinger Steppach-Schule will mit einem Projekt zur Gewaltprävention an den Start gehen. Die Idee dahinter: Nicht die Lehrer greifen mit dem erhobenen Zeigefinger in das soziale Gefüge ein, sondern die Schüler sollen sich untereinander einigen. Dafür wurde ein Mediationsverfahren an der Schule eingeführt. Bereits angeschafft wurden Feedback-Karten, mit deren Hilfe sich die Schüler untereinander Reaktionen, positive wie negative, auf ihr Verhalten geben können.
Die Betroffenen können, müssen sich nicht daran beteiligen, der Austausch kann auch außerhalb der Klassenzimmer geschehen. Natürlich benötigt die Schule nach wie vor personelle Unterstützung, so dass die Schulleiterin damit liebäugelt, im besten Fall das Preisgeld dafür einzusetzen.
Ein ganzes Bündel von Wettbewerbsvorschlägen will die Furtwanger Friedrichschule einreichen. So benötigt die Schule eine Teichpumpe für die Garten-Teich-Arbeitsgemeinschaft (AG), verstellbare Stühle für die PC-AG, sowie Head-Phones für die Theater-AG: Ein weiteres Herzensanliegen sind Rektor Adalbert Oehler aber die so genannten „Schuhbänke“, die mit Hilfe des Freundeskreises realisiert werden sollen.
In der Schule bewegen sich die Kinder in Hausschuhen, die Straßenschuhe sollen künftig in diesen Bänken untergebracht werden. Sie sind mit einer Sitzfläche versehen, so dass die Kinder nicht nur die Schuhe, sondern im Winter auch die Skianzüge wechseln können. Oehler begrüßt den Schulwettbewerb, er sei für die Schulen eine sehr gute Chance: Wer dabei nicht mitmache, sei selbst schuld.
Das ist eine „ganz spannende Sache“, freut sich die Rektorin der Villinger Christy Brown-Schule, Marianne Winkler. An der Schule für Körperbehinderte arbeiten die Pädagogen gerade an einem Beitrag im Rahmen der Vorbereitung auf Arbeit und Beruf.
Auch die Unterkirnacher Roggenbach-Schule will sich mit mehreren Vorschlägen bewerben. Darunter ist ein soziales Projekt, mit dem die Bildungsstätte sozialen Einrichtungen oder auch der Peru-Partnerschaft hilft. Ein zweiter Bereich betrifft die Realisierung eines Sport- und Bewegungsparcours zusammen mit dem Förderverein. Dafür soll ein Bereich des Schulhofs mit Klettergeräten ausgestattet werden, berichtet Rektorin Gabriele Cernoch-Reich.
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Beim Schulwettbewerb von Sparkasse und SÜDKURIER können Bildungsstätten im Schwarzwald-Baar-Kreis ihre Projekte der Öffentlichkeit präsentieren und mit etwas Glück viel Geld gewinnen. Es geht um gestaffelte Preise in einem Gesamtvolumen von 100.000 Euro!
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