Nur 3,56 Millionen Zuschauer haben am Samstag in der ARD "Bütt an Bord - Narrenschiff ahoi", die Aufzeichnung der Fernsehfasnet aus dem Graf-Zeppelin-Haus gesehen. Das sind 700.000 Zuschauer weniger als bei der Livesendung vor einem Jahr. Redakteur und Moderator Gerd Motzkus ist skeptisch, ob es 2013 eine 14. Auflage der Fernsehfasnet vom Bodensee geben wird.
„Bütt an Bord“, das Narrenschiff vom Bodensee ist am Samstagabend in Schieflage geraten. Nur 3,56 Millionen Zuschauer haben die Sendung im ARD gesehen, das entspricht einem Marktanteil von 11,4 Prozent. „Ich bin tief enttäuscht“, sagte Redaktionsleiter Gerd Motzkus am Sonntagmorgen in einem Gespräch mit dem SÜDKURIER.
Sieben Millionen Zuschauer haben direkt nach der Tagesschau zum Fernsehkrimi „Bella Block“ ins ZDF umgeschaltet. Während der zweieinhalb Stunden Sendezeit hat es keine Einbrüche gegeben. Das spricht für die Qualität der Beiträge und nach dem ZDF-Krimi sind sogar noch eine halbe Million Zuschauer dazu gekommen. Ein schwacher Trost, denn 2011 waren es noch 4,26 Millionen Zuschauer gewesen.
Auf die Frage, ob es im kommenden Jahr überhaupt noch eine 14. Auflage der Fernsehfasnet aus Friedrichshafen geben wird, wagt Gerd Motzkus keine Prognose: „Angesichts der nackten Zahlen bin ich da eher skeptisch.“ Ein Trost bleibt, im Sendegebiet des SWR wurden 870 000 Zuschauer gezählt, was einem Marktanteil von 15,1 Prozent entspricht. Das SWR-Fernsehen sendet „Bütt an Bord“ am 20. Februar um 20.15 Uhr nochmals in voller Länge.
Friedrichshafen