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05.06.2012  |  0 Kommentare

Vöhrenbach Tschernobylhilfe packt wieder Kartons

Vöhrenbach -  Vöhrenbacher Helfer wollen auch 2012 gebrauchte Kleidung in die Ukraine schicken

Viel zu tun gibt es für Vera Schafranski (links) und ihre Helfer von der Vöhrenbacher Tschernobylhilfe, die Tausende Kleidungs- und Wäschestücke sortieren und verpacken.  Bild: Heimpel



die Kleidersammelstelle der Vöhrenbacher Tschernobylhilfe hat ab sofort wieder jeweils am ersten Samstagvormittag im Monat geöffnet. Inzwischen konnte mit den gespendeten Kleidungsstücken schon viel gute Hilfe geleistet werden, wie Vera Schafranski erläuterte. Mehr als 600 große Kartons voll Kleider und Wäsche seien bei bisher drei Transporten nach Weißrussland transportiert worden.

Auch für den Herbst 2012 ist wieder ein solcher Transport geplant. Dabei gibt es für die Helfer um Vera Schafranski viel zu tun: Alle Stücke müssen zuerst einmal genau kontrolliert werden, denn nur wirklich gute Kleidung wird auf den teuren Transport geschickt.

Auch die Sauberkeit von Kleidung und Schuhen sei wichtig. Die Tschernobylhilfe erhalte für den Transport zwar eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes über die Unbedenklichkeit der gebrauchten Stücke, doch wenn dann bei einer möglichen Kontrolle an der Grenze schmutzige Teile auftauchen, sei der Transport sehr schnell gefährdet. „Es tut manchmal richtig weh, wenn wir schöne Stücke aussortieren müssen, weil sie total verschmutzt sind“, sagt Vera Schafranski, aber die Helfer seien überfordert, wenn sie viele Teile erst noch waschen müssten.

Und dann muss alles sortiert und sorgfältig verpackt werden, damit möglichst viele Teile in einen Karton passen. Bis zu 20 Jeans oder gar 120 Kopfkissenbezüge sind in jedem dieser Kartons. Tausende Stücke haben somit bereits den Weg nach Weißrussland gefunden. Dabei kann sich Vera Schafranski nicht über mangelnde Spendenbereitschaft beklagen. Bereits in diesem Frühjahr, noch bevor die Sammelstelle wieder öffnete, wurden ganze Säcke voll gut erhaltener Kleidung abgegeben. Und auch an diesem ersten Samstag kamen gleich wieder mehrere Spender, die zum Teil erst am Morgen von der neuen Aktion in der Zeitung gelesen hatten.

Nicht zuletzt werden die Kleidungsstücke auch benötigt, um eine Kindergruppe aus Weißrussland entsprechend auszustatten. Die kommt im Sommer wieder für drei Wochen nach Vöhrenbach.

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