Gegen 13.45 Uhr kollidierte am Sonntag im Uracher Schwarzenbachtal eine 30-jährige Frau beim Rodeln mit einem Pistenfahrzeug, einem sogenannten „Snow Trac“, und wurde mit den Beinen zwischen Kette und Fahrzeugkarosserie eingeklemmt. Sie erlitt schwere Verletzungen.
Es war nicht, wie zunächst fälschlich gemeldet eine Schneemobil fahrerin, sondern eine Rodlerin, die am Sonntagmittag gegen 1.345 Uhr im Uracher Scharzenbachtal bei einer Kollission mit einem Pistenfahrzeug schwer verletzt wurde. Ihre Beine wur den zwischen Kette und Fahrzeugka rosserie eingeklemmt.
Mit dem so genannten „Snow Trac“ wurde eine Gruppe von Rodlern den Hang hinaufgezogen. Nachdem das Fahrzeug die Personen abgesetzt hatte, fuhr es wieder den Hang hinunter.
Die Personengruppe setzte sich auf ihre Rodel und fuhr ebenfalls hinab. Die Frau saß dabei auf einem Rutschteller und verlor während der Abfahrt die Kontrolle über ihr Gefährt. Schließlich prallte sie gegen die Kette des talwärts fahrenden Pistenfahrzeuges.
Dabei wurden ihre Beine von der Kette erfasst und zwischen Karosserie und Kette eingeklemmt. Sie musste von der Feuerwehr Urach, Vöhrenbach und Hammereisenbach, insgesamt rund 40 Ein satzkräfte, mittels Spreizer und Schere befreit werden.
Durch Kräfte der Bergwacht, DRK und eines Notarztes wurde sie an der Unfallstelle erstversorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Freiburg geflogen.
Die Rettung gestaltete sich insofern als schwierig, weil die Feuerwehr erst sämtliches Gerät, darunter auch das schwere Notstromaggregat von dem Zufahrtssträßchen rund 500 Meter durch den ungespurten schneebedeckten Hang tragen musste, wobei es zunächst einen Hang hinunter und anschließend den Gegenhang wieder hinauf ging.
Durch die Bergwacht wurde die verletzte Rodlerin nach ihrer Befreiung zum Rettungshubschrauber transportiert.
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